Warum werde ich nicht dauerhaft stabil? Gibt es andere?

22. 09. 2026 11:02
Hallo,

Ich hab meine Geschichte schon öfter geschrieben.

Hier in Stichpunkten:
2001 erste Phase, direkt Psychiatrie und Diagnose:
Lithiummonotherapie.
2002 weitere schwere Manie:
Lithiummonotherapie
2003 weitere schwere Manie (und immer auch Depressin im Anschluss), wieder Lithium, aber das setzte ich aus Enttäuschung, naja und Ihr wisst blalblah ab.
Es folgten 6 stabile Jahre.
Dann starb meine Schwester (Alkoholismus). Schwerste Manie und Depression bisher. Psychiatrie. Dann setzte ich langsam alles ab.
9 stabile Jahre samt 2 Kindern folgten. Sehr lange Psychotherapie, was mir sehr half.
2017 dann erste Phase als Mutter--> Pschiatrie.
Dann setzte ich noch 1x ab, weil ich dachte, es kommen wieder viele stabile Jahre.
Kamen es nicht. Ich wurde 2019 krank und sagte, okay, dann ist jetzt Zeit gekommen für PP. Wie zu Anfang.
Es wurde Valproat. Das wurde 2008 (Tod meiner Schwester) und 2017 auch angesetzt in der Klinik. Da ja der Verdacht nahelag, dass ich Lithium Non- Reponder bin.

Letztes Jahr habe ich an die PIA gewechselt. Und es wurden 3 Medikamente ausprobiert, 2 vertrug ich gar nicht, setzte der sehr bipolar erfahrene Arzt ab, nach dem 3. geriet ich in eine Hypo. Die er nicht erkannte, sondern meine Tochter.
Man muss allerdings sagen, dass es Hypos sind, obwohl ich Bipo 1 bin. Es gibt keine schweren Manien mehr. Ein Erfolg zumindest.

Jetzt war ich 2023 und dies Jahr noch mal freiwillig in der Klinik.
In der Psychoedukation wurde gesagt 70 % der Bipolaren erreichen medikamentös eine relative Stabilität. Aber 30 % werden wieder krank.
Ich verstehe nicht, warum ich so lange ohne Medis stabil war und jetzt mit (Valproat, Quetiapin und derzeit wegen der Depri Duloxetin und Aripiprazol) nicht.
Es ist wirklich so, dass ich außer in 2022 ganz kurz und dann keine quälende Anschlussdepri und 2024 gar nicht jedes Jahr Krank werde seit ich wieder dauerhaft Meeis nehme. So wie zu Anfang nur viel länger. Ein Schwlm wer böses dabei denkt. Aber nein, ich setze nicht ab. Was sich noch geändert hat, seit 2020 bin ich alleinerziehend.

Vielleicht gibt das einen ganz guten Überblick. Sonst gerne auch Fragen.


Freue mich über ein paar aufmunternde Worte.
Danke

Fünkchen



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.09.26 11:17.
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Warum werde ich nicht dauerhaft stabil? Gibt es andere?

fünkchen 561 22. 09. 2026 11:02

Re: Warum werde ich nicht dauerhaft stabil? Gibt es andere?

Hotte 179 22. 09. 2026 13:36

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Re: 70 % der Bipolaren erreichen medikamentös eine relative Stabilität.

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MadameX 104 24. 09. 2026 12:24

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fünkchen 133 24. 09. 2026 18:04

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Sinuskurver 90 30. 09. 2026 18:15



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