…ja, so kenne ich das auch. Ich denke, es sind einige Dinge aus der Manie sozusagen „hängengeblieben“, die jetzt als Dauerzustand bestehen bleiben, obwohl es keine vernünftigen Erklärungen oder nachvollziehbare Gründe mehr gibt. Die Vernunft müßte jetzt eigentlich einsteigen und sagen : was habe ich mir da eigentlich bei gedacht? Stattdessen wird - in diesem Fall mir - unterstellt, ich habe das alles missverstanden - oder er ist felsenfest davon überzeugt, daß ich mit einer Heirat einverstanden gewesen wäre, obwohl ich von Anfang an gesagt habe, daß eine Ehe für mich nicht mehr infrage kommt. Das glaubt er mir einfach nicht und wirft mir vor, ich hätte ihn getäuscht und hingehalten. Da komme ich einfach nicht gegen an.
Das gleiche gilt auch oft bei Kleinigkeiten, die nicht so wichtig sind, aber es ist trotzdem irritierend wenn man genau weiß was man warum gesagt hat, und es wird einfach geleugnet. Man fängt ja tatsächlich damit an, an sich selbst zu zweifeln und fühlt sich dann in der Defensive.
Das alles bringt eine große Unsicherheit und einen Vertrauensverlust mit sich, was die Beziehung zusätzlich belastet…