Zwischen den Fronten

14. 09. 2026 09:23
Liebe alle,

ich habe ein Problem. Ich bin derzeit arbeitslos und habe keinen Anspruch mehr auf ALG I. Also habe ich beim Jobcenter Bürgergeld beantragt. Dieser Antrag wurde nun nach 6 Wochen Bearbeitungszeit abgelehnt mit der Begründung, dass ich mit meiner Schwester zusammen ein Baugrundstück besitze, dass ich erst verwerten soll. Das Problem: meine Schwester meint, damit ein Vermögen machen zu können, was ich anders sehe. Das Grundstück besitzt keine eigene Zufahrt und ist nicht erschlossen. Nun macht mir auch noch meine Mutter Druck, dass ich meiner Schwester "mal den Marsch blasen" soll. Bisher hilft mir meine Mutter finanziell, da ich sonst meine Miete nicht mehr bezahlen könnte...

Meine Mutter und meine Schwester reden seit Jahren nicht mehr miteinander. Meine Mutter hält meine Schwester für geldgeil (weil sie Omas ganzes Erbe eingestrichen hat, von dem mir die Hälfte zugestanden hätte und weil sie für das Grundstück so viel Geld haben will), meine Schwester hält meine Mutter für toxisch und möchte, dass ich den Kontakt zu unserer Mutter abbreche. Das geht aber nicht, weil meine Mutter mein Notfallkontakt ist, wenn irgendwas ist. Außerdem meint meine Schwester, dass es völliger Blödsinn ist, dass ich mir Sorgen mache ums Geld, weil das Jobcenter ja mir irgendwas zahlen müsste. *lol* Laut Jobcenter geht das nur über ein Darlehen, bei dem eine Grundschuld auf meinen Teil des Grundstücks eingetragen wird. Da ist meine Schwester dagegen. Ich bin echt am verzweifeln, denn wenn ich mit meiner Mutter spreche, setzt die mich unter Druck, dass ich meine Schwester auf Linie bringen soll, damit sie mir keine Knüppel in den Weg wirft, meine Schwester wirft mir dagegen immer vor, dass ich ja nur meiner Mutter nach dem Mund reden würde und gar keine eigene Meinung hätte. Außerdem findet sie meine Existenzangst als Dramaqueengetue.

Für meine Erkrankung heißt das, dass ich gerade nur sehr schlecht schlafe und ständig am Grübeln bin. Ich nehme mittlerweile zwischen 600-800mg Quetiapin am Tag, zusätzlich zu 2000mg Valproat und 15mg Aripiprazol. Meine Psychiaterin meinte, wenn es so weiter geht, dann müssen wir wieder Olanzapin und Dominal mit eindosieren und ich muss in die Klinik. Das geht aber nicht, weil ich niemanden habe, der sich dann um meine Angelegenheiten kümmert, mal ganz davon abgesehen, dass ich aufgrund der Verzögerungen im Jobcenter gerade nicht krankenversichert bin. Ich bin gerade mit der Situation massiv überfordert und das meine Mutter und meine Schwester so an mir ziehen, macht die Sache nicht einfacher.

Hat jemand von euch noch eine Idee, wie man das Ganze angehen kann? Ich versuche derzeit alle Ärzte zu mobilisieren, damit ich schnellstmöglich einen Antrag auf Rente stellen kann, denn ich kann so nicht arbeiten gehen, ich schaffe es nicht mal mehr, meinen Haushalt zu bewältigen, dabei hilft mir meine qualifizierte Assistenz.

Liebe Grüße
Nini
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Nini_Noir 668 14. 09. 2026 09:23

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fahni 159 14. 09. 2026 10:25

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Nini_Noir 146 14. 09. 2026 11:50

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Ramona 114 14. 09. 2026 15:23

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Nini_Noir 116 14. 09. 2026 16:11

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VanGogh 137 14. 09. 2026 16:36

Berichtigung

VanGogh 133 14. 09. 2026 18:00

Re: Berichtigung

Nini_Noir 121 15. 09. 2026 13:19

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kinswoman 131 15. 09. 2026 16:22

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Nini_Noir 129 15. 09. 2026 18:43

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Grashalm 124 15. 09. 2026 21:02

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Sinuskurver 123 18. 09. 2026 00:01

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Hotte 123 18. 09. 2026 09:51

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Sinuskurver 105 18. 09. 2026 14:23

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dino 114 18. 09. 2026 13:50

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Nini_Noir 88 21. 09. 2026 13:07

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Sinuskurver 181 21. 09. 2026 16:13



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