Vielen Dank für eure Antworten, die mir bereits einiges erklären.
Ich versuche deutlicher auszudrücken, was ich meine und der Titel sollte hier niemanden zu nahe treten, es ist einfach meine derzeitige Wahrnehmung als Angehörige von meinem Gegenüber und ich kann es einfach nicht besser ausdrücken. Es fragt sich auch ob neben der bipolaren Störung vielleicht noch eine weitere Diagnose im Raum steht.
Ich meinte Verhaltensweisen, die vor der Erkrankung nicht stattgefunden haben wie zb. Drogenmissbrauch, verändertes sexuelles Verhalten, Alkoholkonsum, Essstörung etc. - dass diese zum Teil noch stattfinden obwohl bereits von der erkrankten Person festgestellt wurde, welchen Schaden er damit bei sich und seinem Umfeld angerichtet hat und sich eigentlich weit stabiler zeigt in der Art und Weise, wie er spricht.
Es gab zuvor Momente während der Episode, wo er innerhalb von 2 Minuten so sehr in seiner Emotion und Motivation gesprungen ist, dass es sich anfühlte als würde man mit verschiedenen Altersgruppen in ihm sprechen. Einmal mit einem Kind, einmal mit einem 16-jährigen, einmal mit einem 30-jährigen usw. - wenn das absolut kein Symptom einer bipolaren Erkrankung ist, dann interessiert mich das auch. Er meinte auch er fühle sich innerlich zersplittert.
Er ist krankheitseinsichtig, aber dann auch wieder nicht. Er zeigt ein immens ambivalentes Verhalten indem was er will und tut. Es ist einmal so und einmal so. Was natürlich sehr irritierend und befremdlich auf sein Umfeld wirkt.