Ich bin jetzt seit über einem Jahr krank geschrieben. Am Anfang war ich über 9 Wochen in der Klinik, seitdem bin ich zu Hause.
In knapp 3 Wochen muss ich zum Gutachter wegen der Dienstfähigkeit, mal schauen, was da raus kommt. Ich hoffe, dass es auf eine Teilrente raus läuft. Ganz arbeiten schaffe ich meiner Meinung nach nicht mehr, ich halte einfach nicht mehr 5 Tage 8 Stunden durch. Mein Psychiater ist der Meinung, dass ich zumindest noch halbtags arbeiten kann. Wenn die mich nicht mehr arbeiten lassen, dann suche ich mir irgeneinen Minijob oder so.
Mich belastet das Thema schon ziemlich, weil ich nicht weiß, wie es weiter geht und weil ich sehr unsicher bin was für mich gut ist. Ich bin daheim und da seit Monaten auch stabil. Ich hab Angst, dass ich wieder krank werde, wenn die Belastung steigt. Aber Arbeit bedeutet auch Geld verdienen, Tagesstruktur, soziale Kontakte und ist gut für das Selbstwertgefühl.
Die Diagnose habe ich seit 2007/2008, ich hab seit 2009 einen GDB von 50 und ich habe meist Teilzeit gearbeitet, als Grund habe ich die Kinderbetreuung angegeben, da hat dann keiner mehr nachgefragt. 2023 wurde Kind 2 18 Jahre alt, dann habe ich erstmals Vollzeit gearbeitet. Naja und dann bin ich ja wieder gescheit krank geworden.
Jetzt nehme ich Aripiprazol, Lamotrigin und Quetiapin retard, bin davor aber auch gar nicht müde.
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...mittlerweile zum Drachen mutiert...