Hallo an alle,
ich bin neu hier und mich treibt derzeit folgendes Problem um:
Ich war letztes Jahr zunächst im Frühjahr 6 Wochen in der Psychiatrie und im Herbst noch in einer Reha Einrichtung (nachdem mich eine Klinik vorher als nicht rehafähig abgelehnt hatte). In der Psychiatrie wurde ich auf 8 verschiedene Medikamente gesetzt (Ich nehme normal Aripiprazol, Valproat und Quetiapin retardiert und unretardiert, damals kamen noch Olanzapin, Dominal, Zopiclon und Promethazin dazu). Meine Psychiaterin hat mich dann auf meine normale Dosis wieder runtergefahren. In der Reha wurden die Medikamente dann auf nur noch 2 (Aripiprazol und Valproat) runtergefahren, weil man mich zu "zugedröhnt" fand, dann wurde ich als voll belastbar entlassen. Im Alltag ging es mir damit auch gut. Dann habe ich (vielleicht aus dem Hoch/ der Manie heraus, dass man in der Reha bei mir erzeugt hatte) vor 4 Monaten einen Vollzeitjob angefangen. Neueinstig in einen mir völlig neuen Beruf. Jetzt bin ich wieder krank geschrieben. :-/
Jetzt meine Frage an euch: Geht ihr arbeiten? Ist jemand noch als "voll belastbar" eingestuft worden in der Reha?
Vielleicht noch kurz zu mir, ich hab meine Diagnose 2013 bekommen, seitdem mehrere große Manien und Depressionen gehabt. Habe einen GdB von 50 und einen Pflegegrad 1. Das wussten die in der Reha auch. War denen egal. Ich habe mich mit den wenigeren Medikamenten auch besser gefühlt. Jetzt bin ich etwas ratlos, wie es weiter gehen kann. Habt ihr Ideen/ Erfahrungen?