Hallo Jacky,
Quote
Trotzdem versuche ich, die Krankheit von der Person zu trennen und vieles im Zusammenhang mit der Erkrankung zu sehen.
Dein Verhalten ehrt dich.
Ich bin Betroffener - und auch Angehöriger ... da meine bereits verstorbene, jüngere Schwester auch Bipolar/Schizo-Affektiv/Alkoholkrank war. Meine eigene Ehe ging leider auch an diesem "Diagnose-Cocktail" zu Bruch und meine leibliche Tochter hat sie auch entwickeln "dürfen" ....
Als Betroffener kann ich dir leider keine guten Tipps bezüglich des Umgangs mit Kind und Kegel geben. Hierfür gibt es allerdings gute Hilfsangebote. Der
paritätische Wohlfahrtsverband sei hier besonders erwähnt.
Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig das du dich nicht in den Strudel ihrer Erkrankung hineinbegeben solltest. Eine Scharfe Trennung der "Schlachtfelder" scheint zielführender. Du kümmerst dich um dich selber und dein Kind ! Die Betroffene tut das gleiche für sich (auch wenn es oft nicht so scheint).
Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen. Bleib bei dir und deinem Kind. Sorge gut für euch, holt euch Hilfe für Euch wo immer sie auch angeboten wird.
Gute Grüße
M