Lithium ist nun einmal noch immer der "Goldstandart" für Bipol. Zudem kann man die "Wirkung" im Serum "messen". Lithium hat halt krasse "Nebeneffekte" auf Nieren und Schilddrüse. Aus diesem Grund habe ich von Anfang an konsequent auf Lithium verzichtet. Valproat, Carbamacepin, Olanzapin habe ich durch. nun bin ich Monotherapeutisch bei Quetiapin Ret. und nicht retard. Ich komme gut damit zurecht. In meinem fortgeschrittenen Alter mit weiteren Komorbiditäten ist Das Queti ein Segen. Ich kann es diffz. einsetzen und behaupte - zumindest in den letzten 3 stressigen Jahren - gut auszuhalten bin. Stress ist mein Hauptfeind der Stabilität. Da der meiste Stress selbstgemacht ist ist es gut ein zuverlässiges Kompensationssystem zu haben. Da wird jeder Arztwechsel zur Herausforderung. Jüngst ist mein alter HA in Rente gegangen. Jetzt habe ich, nachlängerer Suche, einen neuen gefunden, der auch kompetent erscheint. Ich hatte meine Psych. gebeten einen Therapiebericht an ihn zu schicken. Nun kooperieren sie gut miteinander. Ich bin beim HA im DMP-Programm und in einer PiA im Bipol-Programm. Eine gute Dreiecksbeziehung. Und Dreiecksbeziehungen sind immer gut. Ein dreibeiniger Tisch steht vielleicht mal etwas schief, aber er wackelt nicht ;-) - So. Muss erstmal reichen - Hockeytime !! :-D