Liebe Fahne,
.. ich habe mich hier in dem Forum jetzt mal etwas durchgearbeitet und glaube, dass diese Zweifel auch deshalb da sind, weil ich bis jetzt nur eine langanhaltende hypomane Phase hatte und sonst Depressionen. Da man bei einer hypomanischen Phase noch Kontrolle über sich behält, und das eigene Verhalten auch rational erklären kann, fällt es mir schwer, die Diagnose anzunehmen.
Was wäre anders, wenn ich sie nicht hätte? Ich müsste mein Leben nicht ganz so diszipliniert Leben, sondern dürfte mir auch erlauben, mich außerhalb des Rahmens zu bewegen. Dazu kommt, dass ich mit der Diagnose dann auch mein Leben lang medis nehmen muss, oder gibt es einen Weg ohne? Seit der Diagnose und der letzten schlimmen Depression hat sich bei mir viel verändert. Ich bin Mitte 30, arbeitslos, Erwerbsminderungsantrag wird geprüft und ich muss mich komplett neu aufstellen, dabei habe ich erst 2024 meine 2.Ausbildung abgeschlossen..
Das alles fällt mir schwer zu akzeptieren.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.05.26 14:29.