Lichtblick schrieb:
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> Ich glaube, es waren sechs bis acht Wochen. Genau
> weiß ich es nicht mehr.
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> Was ich sicher weiß, ist, dass nichts erledigt
> war, nur weil ich nicht mehr in der Klinik war.
> Es wurde sehr schleichend besser. Sehr sehr
> schleichend.
>
genau davor habe ich ja angst, ich will nicht jetzt 6-8 Wochen im Bett liegen. Wenn es nur die Müdigkeit gewesen wäre, aber ich habe ja Panik und schreckliche Depressionssymptome . War müde aber es ist gleichzeitig unmöglich zu schlafen. ich habe das Gefühl, lithium wirkt bei mir bereits bei dieser niedrigen Dosierung. Aber wenn die Nebenwirkungen so stark werden dass man sie nicht aushalten kann, muss man trotzdem weiter erhöhen auch wenn man Herzklopfen hat und schwitzt und völlig fertig ist und nur noch sterben will. glaube ich nicht.
Die hypomanie war definitiv da, das Lithium hat mich von dort runtergebracht, aber die Erhöhung war zuviel für mich und war im begriff mich in eine Depression zu führen. Muss man denn wirklich 8 Wochen völlig sediert im Bett liegen.
Es kann durchaus sein dass ich zu denen gehöre, die Lithium nicht vertragen und davon einfach nur depressiv werden. Ich mag es nicht, so sediert zu sein und 6-8 Wochen im Bett liegen hört sich für mich nach einem Plan an, vor dem ich eher schreiend weglaufe.
ich möchte stabil sein, meiner Ärztin vertrauen, die richtigen Medikamente finden und so weiter bla bla bla
aber solche Reaktionen auf Medikamente sucht man sich genauso wenig aus wie die Krankheit selbst. Ich bin sensibel und möchte nichts was meine Krankheit noch schlimmer macht. und ich will mit meinem Hund zusammensein.