Hallo Basti82,
ich befinde mich gerade in einer Einstellungsphase mit Lithium. Habe dazu gestern ein eigenes Thema geöffnet . Ist es das erste mal dass du medikamentös eingestellt wirst? Bei mir wird es jetzt zum x-ten mal versucht und es gab bisher gar kein Medikament, das mir geholfen hat in über 15 Jahren Krankheitsgeschichte. Ich glaube ich stehe damit ziemlich allein da und versuche immer wieder, Medikamenten eine Chance zu geben, aber es ist immer das gleiche: mein Körper reagiert auf die Sedierung mit schlimmen Angstzuständen die meine Krankheit 1000 mal schlimmer machen. Wie gern hätte ich eine medikamentöse oder sonstige Therapie die etwas zum besseren verändert, ohne medikamentöse Einstellung und Stabilität bekomme ich auch keine Therapie.
Ich habe angst vor sediert sein, Tabletten die Panik auslösen, Krankenhäusern in denen man schlecht behandelt wird... was in meinem Kopf vorgeht, bleibt immer gleich egal welche Tabletten ich nehme.
Solange du keine schlimmen Nebenwirkungen von etwas hast, gib den Sachen eine Chance. Ich vertrage das Lithium wohl nur in niedriger Dosierung, aber ist dann so die Frage, ob das meine Phasen stabilisiert. Im Grunde weiß ich auch gar nicht was mit stabilem Zustand gemeint ist. Ein Zustand in dem mein Nervensystem ganz langsam ist und ein langweiliger mensch aus mir wird? hm. es sollte nicht das Ziel der Behandlung sein dass man anstatt manisch-depressiv nur noch depressiv ist.
Ziel einer Therapie sollte ja die Verbesserung deiner Lebensqualität sein, die sich auch positiv auf dein Umfeld auswirkt.
Ich weiß nicht, ob das jetzt geholfen hat.