Hallo ihr lieben,
Ich bin ganz neu hier und hoffe, mich in einen guten Austausch begeven zu können.
Das Kerthema ist, dass ich bereits seit 1 1/2 Jahren ein Auf und Ab mit einem Mann erlebe, der im Erwachsenen-Alter erst vor 8 Monaten nach einem körperlichen KH Aufenthalt die Diagnose schwere Depression und Bipolarität erhalten hat.
Wir kennen uns schon 3 Jahre, seit 1 1/2 Jahren erlebe ich ein Auf und Ab auf romantischer Ebene. Wir sind nicht zusammen, es war kurz davor ehe er sich vor der Diagnose wieder distanzierte. Rückblickend auch mit viel Rückschluss auf die noch fehlende diagnose.
Er hat als er stationär war nach der körperlichen Erkrankung vom Sommer bis Winter den Kontakt stark eingeschränkt und mir auch erst im Dezember offenbart, was los war.
Ich habe die Zeit zuvor nicht "locker gelassen" aber auf respektvoller Ebene, bis er sich zu dem Zeitpunkt in stabilerer Phase dann wieder öffnete. Und das sehr herzlich, wir waren quasi schon am Planen dass ich ihn besuche um sich nach einem jahr endlich wieder zu sehen und mal in Ruhe zu quatschen (400 km Distanz).
Ich hab ihm zum Jahresende auch noch einen Brief geschrieben, der ihn absolut sprachlos gemacht hat und er war sehr euphorisch und icj war sau froh, wieder eine Ebene zu haben und ihb wiederzusehen.
Dann kam ein Rückfall ehe der Besuch stattfinden konnte und er zog sich wieder gänzlich zurück. Ich kann durch professionelle Hilfe zwar besser damit umgehen, dennoch trafen mich die Nachrichten die letzten Tage und das vorherige Ignorieren.
er schrieb zuletzt relativ neutral dass er Zeit für sich braucht und mir auch nichts weiter sagen will.
Ich hab ihn gesagt ich lasse ihn erst mal in Ruhe und dass ich mir sicher sei, wir werden uns wieder sortierter begegnen können.. in Wochen oder in Monaten.
Nun denke ich natürlich jeden Tag an ihn, fühle mich abgestoßen und frag mich, ob das im Dezember und Januar überhaupt echt war und wo ich überhaupt stehe.
Vielleicht gibt es hier Menschen, die solche Situationen kennen und nachempfinden können, wie es in ihm aussieht in einer solchen Phase.
Ist es Überforderung mit emotionalen Beziehungen, die erst mal gecuttet werden? Wir sind ja schließlich kein Paar, auch wenn meine Gefühle nie zurückgegangen sind.
War die emotionale Phase eine stabile Phase?
Wie gehe ich am besten mit diesem Auf und Ab um, ohne mich jeden Tag in Gedanken an ihn fallen zu lassen.
Ich bin sehr emotional, was sich in viel liebevollem Verhalten deutet. Ich tu mich schwer mit gefühlter Ablehnung, wenn ich so tief für jemanden fühle. Kontaktpause muss ich akzeptieren, aber es fällt mir sau schwer, da wir eigentlich so toll und offen miteinander reden können.
Sorry für so viel Text.. dennoch hoffe ich er findet ein paar offene Ohren und Erfahrungswerte.
Ganz liebe Grüße❤️