Für mich stellt sich da der Zusammenhang, da seine Wesensveränderungen vor ca. 4/5 Monaten deutlich hervortraten. Laut seiner Aussage kifft er wieder seit 6 Monaten. Es ist natürlich nur eine Vermutung… Wissen werden wir es nicht. THC greift aber nachweislich in die Regulation von Neurotransmittern ein, was das Gehirn destabilisiert und manische oder depressive Phasen auslösen/verstärken kann.
Maskiert war wohl der falsche Ausdruck. Er hat eine Mischphase…. hypoman/depressiv in einem quasi. Mit Kollegen/Freunden versucht er einen anderen Umgang, er verstellt sich, oder er vermeidet den Kontakt. Seiner Psychaterin hat er erzählt, es ginge ihm sehr gut. Aber diese Menschen leben nicht mit ihm zusammen. Hier ist er distanzlos und teilweise verletzend in seinen Aussagen mir gegenüber. Jobmäßig hat er große Pläne…. will hoch hinaus, ist sehr von seinen Fähigkeiten überzeugt (die er auch hat) Gleichzeitig aber ist er nicht fähig konzentriert durchzuarbeiten. Dann redet er von totaler Hoffnungslosigkeit und Leere. Dabei wird er verbal aggressiv und ist stark gereizt/wütend. Jetzt hat unsere fast 20 jährige Beziehung keine Bedeutung mehr, es wäre ihm absolut gleichgültig….
Früher hat er alle 14 Tage geswitcht, da konnte man die Uhr danach stellen, und auch anders damit umgehen.
Ich weiß, dass er schwer erkrankt ist. Ich bin halt ratlos und traurig, und nicht genug distanziert wie Ärzte oder Außenstehende.
Viele Grüße
Anonym 2026