Ich habe natürlich keine Ahnung, ob er exzessiv konsumiert, denn mit moderaten täglichem Alkohol und Cannabis Konsum kann man seine Gefühlsebene nicht komplett ausgeschalten. So wirken diese Drogen eigentlich nicht, das ist eine falsche Vorstellung. Ich finde es eher wahrscheinlich, dass er versucht eine depressive Phase mit dieser "Selbstmedikation" zu behandeln. Ich habe das früher auch getan, bevor ich die bipolar Diagnose hatte.
Was ich bei anderen so mitbekommen habe, so richtig persönlichkeitsverändernd waren Alkohol und Cannabis nur bei Leuten, die wirklich exzessiv konsumiert haben. Also man sollte in der Hinsicht schon differenzieren.
Gut, dass er eingewilligt hat, die Drogen sein zu lassen, aber außerdem hat die Ärztin nichts getan?
Bedenklich würde ich finden, dass er seine Arbeit als Problem genannt hat. Der Job kann ein erheblicher Stressfaktor und krankheitsauslösend sein, aber wenn man in der täglichen Routine steckt, ist es nicht leicht sich vielleicht eingestehen zu müssen, dass es besser wäre, was anderes zu machen oder sich zumindest mal krank schreiben zu lassen.
LG, Flyhigh
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Glück ist, wenn die Katastrophe Pause macht.
Wie wäre es mit dem Ausbruch des 1. Weltfriedens?