Hallo anonym,
mir hat mal ein Psychiater gesagt, dass zu viel Alkohol lähmt.
Dann habe ich vor kurzem einen bemerkenswert guten Podcast über Sucht gesehen:
Leon Heimann, Mindseed:
Sucht-Therapeut warnt: Die unbewusste Dynamik, die jede Abhängigkeit antreibt | Dr. Till Roderigo
Mir haben vor allem die Vorschläge gefallen, wie Angehörige mit Süchtigen reden sollen.
Dazu kommt auch, dass er wieder regelmäßig sein Bier trinkt und gern mal einen Whisky.
Wieviel jeweils davon? Ein Bier und gelegentlich ein Whisky muss man wohl nicht zum Thema machen.
Mehrere Bier täglich schon.
Kiffen kann gleichgültig machen. Ich habe das vor allem in der Schule bei Mitschülern erlebt.
Ich fand Kiffen nie interessant, weil ich immer diese Beispiele vor Augen hatte.
Du könntest hier in der Suche nach diesen Themen suchen. Immer "jeden Alters" anklicken.
Ich bin verzweifelt und kann mir diesen krassen Sinneswandel nicht erklären.
Eigentlich hast Du es ja erklärt, jetzt musst Du Deine Wahrnehmung nur noch ernst nehmen.
Ich bin verzweifelt
Das würde ich lassen. Raus aus der Opferrolle.
Er baut den Mist und Du bist verzweifelt. Besser geht das nicht für ihn.
Wo bleibt denn Deine Handlungsfähigkeit?
Sag ihm, was Du erwartest. Du gehst davon aus, dass er Alkohol und Kiffen stoppt.
Sag ihm, dass es für Dich komplett uninteressant ist, mit einem durch Drogen
gleichgültigen Menschen zusammenzuleben.
Ist irgendwie ein anderer Satz als: Ich bin verzweifelt. Oder?
Viele Grüße
Cornelia