Re: Präventiver Klinikaufenthalt

24. 01. 2026 10:25
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Rvay
Leider ist der neue Job, aber so stressig, dass ich nach 1 1/2 Jahren das Gefühl habe, kurz vorm Burnout zu stehen.

Wenn die Arbeit mich krank macht, dann muss der Job in irgendeiner Form verändert werden. Entweder muss ein neuer Job her oder die Bedingungen des Jobs muss man anpassen, indem man seine Probleme an passender Stelle anspricht und versucht Lösungen zu finden. Ich finde den Preis zu hoch, wenn man durch einen Job immer wieder Krankheitsphasen hat und mache sowas nicht mehr mit. Jede Krankheitsphase, die man durchlebt, ist schädlich und die Schäden kumulieren sich. Irgendwann ist man dann gar nicht mehr belastbar und die Konsequenz ist dann oft die frühzeitige Rente.

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Rvay
Habt ihr schon mal einen Klinikaufenthalt gehabt, um eben einen kompletten Zusammenbruch zu vermeiden?

Nein, hatte ich nicht, bei mir ist es komplett eskaliert, weil ich über meine psychische Erkrankung nicht Bescheid wusste und früher auch keinen vernünftigen Umgang mit psychischen Problemen gelernt habe. Vorgelebt hat man mir, dass man alle psychischen Probleme ignoriert.

Möglichst frühzeitig zu erkennen, dass man eine bessere Selbstfürsorge braucht, ist auf jeden Fall gut. Wenn die Klinik dir hilft, dann mache das auf jeden Fall. Aber ich würde auch dringend mit dem Arbeitgeber sprechen, dass das nicht so weiter gehen kann. Oder über einen realistischeren Jobwechsel nachdenken.

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Rvay
Und habt ihr es geschafft eine Partnerschaft zu führen und Kinder groß zu ziehen?

Ich habe auch aus anderen Gründen, weder eine Partnerschaft noch Kinder. Eine Partnerschaft könnte für mich nur unter sehr bestimmten Bedingungen funktionieren, die sehr schwer zu finden sind. Die meisten potentiellen Partner haben Bedürfnisse, die ich nicht erfüllen kann und die im Widerspruch zu meinen Bedürfnissen stehen. Ich habe nicht die Kraft für einen Partner, die reicht gerade für mich. Frühere Versuche waren katastrophal und haben meine Bipo so richtig angefeuert.
Was Kinder angeht ist mir die Verantwortung zu groß und das ginge nur mit einem Partner. Zu große Verantwortung ist ein Stressfaktor, der bei mir Krankheitsphasen auslöst. Außerdem war die Vorstellung, dass ein Mensch in mir heranwachsen würde, schon immer gruselig und absurd. Aber ich hätte ja auch adoptieren können.

Ganz ausgeschlossen habe ich den Adoptionsgedanken für mich noch nicht, da ich schon recht lange stabil bin, aber ich bin auch materiell nicht in der Lage, einem anderen Menschen ein gutes Leben zu bieten.

LG, Flyhigh


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Glück ist, wenn die Katastrophe Pause macht.

Wie wäre es mit dem Ausbruch des 1. Weltfriedens?
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 734 21. 01. 2026 12:51

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

dino 207 21. 01. 2026 14:05

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Hotte 152 21. 01. 2026 17:44

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 131 22. 01. 2026 14:24

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Hotte 133 23. 01. 2026 09:20

@ Hotte

Mordron 123 23. 01. 2026 18:15

Krisenpensionen seit 15 Jahren

Hotte 119 23. 01. 2026 19:55

Re: Krisenpensionen seit 15 Jahren

Mordron 165 25. 01. 2026 18:25

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Mordron 139 21. 01. 2026 17:59

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 91 23. 01. 2026 21:01

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Lichtblick 234 21. 01. 2026 20:50

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 114 23. 01. 2026 21:07

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

dino 167 22. 01. 2026 15:22

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 129 23. 01. 2026 21:12

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

MadameX 130 23. 01. 2026 12:09

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Flyhigh 133 24. 01. 2026 10:25



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