Re: Präventiver Klinikaufenthalt

21. 01. 2026 17:44
Ich selbst wollte nie Kinder und habe dementsprechend keine.

Aber Nora Hille beschreibt in ihrem Buch "Wenn Licht die Finsternis besiegt", wie sie ihr Leben mit der bipolaren Störung und ihrem umgesetzten Kinderwunsch meistert. Sie war also zuerst mit der bipolaren Störung diagnostiziert und hat sich mit diesem Wissen dazu entschieden, eine Familie zu gründen.
Hier findest du eine Rezension: [ingoschreibtanders.blog]
Die Frau kriegt noch mehr auf die Reihe, als Mutter zu sein. Aber nur zusammen mit ihrem Mann, als Team.

Und nein, ich war nie freiwillig in einer Klinik. Aber ich war sehr häufig in einer Krisenpension, um Klinikaufenthalte zu vermeiden. Das war in der Zeit nach der Diagnose und solange ich noch nicht auf die richtige Phasenprophylaxe eingestellt war.
Im Augenblick hab ich seit zehn Jahren Ruhe und ich hoffe, es bleibt so. Wobei das nicht bedeutet, dass es keine Schwankungen gibt, aber ich war zuletzt 2016 in der Psychiatrie.

Der Weg zur Genesung beginnt mit der Akzeptanz. Solange du dich gegen die Krankheit wehrst, findest du keinen Weg mit ihr.
Wenn du dich "kurz vor dem Burnout" fühlst, dann wirst du auch eine Pause brauchen, und das eher gestern als heute. Wenn für dich ein Klinikaufenthalt erholsam ist, dann mach das. Für mich ist das Stress hoch zehn. Die Frage ist aber, was dir guttut.

Überlege dir mal genau, wo deine (beruflichen) Stärken liegen und welche Rahmenbedingungen dir an bisherigen Arbeitsplätzen nicht gut tun, welche geboten sein müssen, um das Beste aus dir rauszuholen bzw. damit du ausreichend Erholung bekommst und gut schlafen kannst. Ich vermute mal, zeitlich ist maximal die Hälfte drin.
Du kannst dir auch dabei helfen lassen, das herauszufinden. Mir hat eine Zeit lang eine Ergotherapeutin geholfen, später eine Jobcoach im Rahmen einer Maßnahme zur Teilhabe am arbeitsweltlichen Kontext. Und natürlich mein Tagebuch.

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Pronomen: er, Baujahr 80, GdB 50, voll erwerbsgemindert, berufsunfähig, Pflegegrad 4
Diagnosen: 03/2009 rezidiv. Depression, 06/2012 schizo-affektive Störung, 08/2016 bipolare Störung, 02/2019 Psoriasis, 03/2019 Psoriasisarthritis, 10/2021 Schlafapnoe, 07/23 ME/CFS, 05/24 Herzinsuffizienz + Vorhofflimmern u.a.
Medis: Valproat 500mg 1-0-2-0, Melperon 25mg 0-0-0-1 u.v.m.

Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 734 21. 01. 2026 12:51

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

dino 207 21. 01. 2026 14:05

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Hotte 152 21. 01. 2026 17:44

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 131 22. 01. 2026 14:24

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Hotte 133 23. 01. 2026 09:20

@ Hotte

Mordron 123 23. 01. 2026 18:15

Krisenpensionen seit 15 Jahren

Hotte 119 23. 01. 2026 19:55

Re: Krisenpensionen seit 15 Jahren

Mordron 165 25. 01. 2026 18:25

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Mordron 139 21. 01. 2026 17:59

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 91 23. 01. 2026 21:01

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Lichtblick 234 21. 01. 2026 20:50

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 114 23. 01. 2026 21:07

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

dino 167 22. 01. 2026 15:22

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Rvay 129 23. 01. 2026 21:12

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

MadameX 130 23. 01. 2026 12:09

Re: Präventiver Klinikaufenthalt

Flyhigh 134 24. 01. 2026 10:25



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