Guten Tag
Wir haben folgendes Problem und sind alle sehr verzweifelt.
Mein Mann ist seit dem 20.11.2025 stationär in der Klinik wegen einer manischen Phase.
Er hatte bereits vor vier Jahren eine manische Phase und wurde mit Valproat, Reagila und Dipiperon zur Nacht entlassen. Er war dann 4 Jahre lang stabil und seine Psychiaterin empfahl, die Dosis von Valproat zu reduzieren. Vor dem erneuten manischen Schub hatte er 300 mg Valproat am Tag. Das Reagila wurde schon länger weggelassen. Dies alles war sicherlich einen grossen Fehler.
Nun hat er einen neuen manischen Schub und wurde am 20.11.2025 stationär aufgenommen. Jetzt wird versucht, ihn mit neuen Medikamenten zu behandlen. Valproat können sie ihm nicht mehr geben, weil er darunter schlechte Blutwerte (Thrombozyten und Leukozyten) bekommen habe.
Nun versuchen Sie es mit Lithiofor (Lithium), anfangst 330 mg, dann 660 mg, 990 mg und zuletzt 1320 mg. Dies weil der Lithiumspiegel immer unter der therapeutischen Wirksamkeit war. Jetzt sind sie wieder runter auf 990 mg Lithiofor, weil er unter der höheren Dosis manischer geworden ist. Gleichzeitig hat man auch mit Quetiapin begonnen. Am Anfang ebenfalls 50 mg zur Nacht, dann auf 100 mg, jetzt sind sie auf 250 mg. Er ist aber immer noch sehr durch den Wind, er hat keine Krankheitseinsicht, möchte nach Hause, ist immer leicht aggro und es ist sehr deprimierend, mitzuerleben, dass überhaupt nichts nützt.
Hat jemand auch diese Erfahrungen gemacht? Überbrückend haben sie ihm auch 4 x 0.25 mg Temesta gegeben. Dadurch bekam er eine komische nach vorne gebeugte Haltung und war wie "verladen, zugedröhnt".
Wir wissen natürlich nicht, ist diese Körperhaltung nur vom Temesta oder könnte es auch von der Quetiapin-Erhöhung sein.
Ich wäre sehr froh um Infos von Eurer Seite.
Herzlichen Dank