Hallo,
mir hatte von einigen Monaten mein Hausarzt empfohlen, zusätzlich zu Quetiapin auch MELATONIN, 2 mg, einzunehmen. Das könnte in hypomanen Phasen meinen Schlaf verbessern. Als ich den Waschzettel las und darin stand, dass es nicht bei psychischen Ursachen der Schlaflosigkeit genommen werden sollte, habe ich das Medikament beiseite gelegt.
Im Rahmen meiner Abrechnung mit der PKV stieß ich jetzt auf dieses Rezept und habe beschlossen, es mal auszuprobieren. Zusätzlich zu meinen 100 mg Quetiapin nehme ich jetzt ca. zwei Stunden vor dem Schlafengehen 2 mg Melatonin. Erst seit zwei Tagen, aber ich merke, dass mein Schaf signifikant besser geworden ist!
Gibt es hier im Forum noch andere, die das ausprobiert haben?
Die große „Gefahr“, die von diesem Medikament ausgehen kann ist m. E., dass ich durch den besseren Schlaf stärker hypoman werde. Hat jemand Erfahrungen insoweit?
Gruß
Gerd (Harfe)
Ratschläge können auch Schläge sein
geboren: als Fötus habe ich WK II noch miterlebt,
hier seit November 2004 aktiv,
Diagnose: bipol II mit Angst- und Zwangsstörungen, m.E. Ultra Rapid Cycling (uuuRC)
Nach fünf erfolglosen Versuchen (Lithium, 2 x Lamotrigin, Quetiapin/Seroquel, Valproinsäure) jetzt nur noch phasenbezogene Medikation.
aktuelle Medikamente:
nachts 25-100 mg Quetiapin/SEROQUEL (Q/S).
Bei Überdrehtsein tagsüber: 50 - 200 mg Quetiapin/Seroquel (Q/Sr) Retard/Prolong.
Im NOTFALL: Zolpiclon, TAVOR
zum Kennenlernen empfehle ich, in meinen großen Bäumen mal zu stöbern (Achtung, schreiben kann man darin nicht mehr!):
[
www.bipolar-forum.de] Erstbeitrag 2004 (Betrifft insbesondere Schlafstörungen)
[
www.bipolar-forum.de] Erstbeitrag 2005 (Stichwort: Stimmungskalender)