Ich habe viele dumme Sachen gemacht, aber ich habe mir während der Manie mal einen Hund zugelegt. Nur einen ;)
Ich wusste weder, wie man einen Hund erzieht noch habe ich mir viele Gedanken gemacht, was ein Hund so braucht und was es bedeutet, einen Hund zu haben. Es war trotzdem die beste Entscheidung und ich würde es heute wieder genauso machen.
Sie ist ein Rottweiler- Mischling, also ein Wachhund, daher passt sie immer auf mich auf. In meinen manischen Phasen erinnert sie mich daran, die Tür abzuschließen und in meinen Depressiven Phasen zwingt sie mich, an die Frische Luft zu gehen, was Gold wert ist bei bipolarität. Sie wärmt mich wenn ich traurig bin und ich habe durch sie deutlich weniger Angst, verrückt zu werden.
Außerdem scheint sie kein Problem mit meiner Bipolarität zu haben und hat ein feines Gespür für meine unterschiedlichen Stimmungen. Ich kann einen Hund bei bipolarität nur empfehlen!
Ich bin auch aufgrund einer Stimmung nach Spanien gereist, und dann 1 Jahr lang dort geblieben. Ich konnte zu dem Zeitpunkt den Gedanken, wieder ins graue Deutschland zu müssen, nicht ertragen. Da ich sehr viel Bewegung und Sonne und Bergklima hatte, bin ich mein psychosomatisches Asthma losgeworden, und war fit wie ein Turnschuh und außerdem Symptomfrei wegen der Sonne und dem Schlafrythmus, der sich nach ein paar Monaten einstellt. Daher weiß ich, dass ein Medikamentenfreies Leben möglich ist, wenn man sehr gesund lebt und Stress vermeidet.
das waren beides Entscheidungen ohne die es mir wahrscheinlich sehr viel schlechter gehen würde.
<3