Danke euch für die Hilfe! Ich bin leider nicht aus Deutschland.
Ich habe heute mit dem Krankenhaus telefoniert, meine Mutter wird bald entlassen (so wie jedes Mal).
Also wieder alles von Vorne. Pflege daheim lehnt sie ab, eine Übergangspflege in einer Rehaeinrichtung ist zu teuer, da sie dann die laufenden Kosten nicht mehr bezahlen kann, weil ihr fast alles von der Pension abgezogen wird. Sie hat keine Rücklagen. Sie haben gemeint, ich soll das als Angehörige bezahlen, aber ich habe kein Erwerbseinkommen, es ist für mich unmöglich monatlich eine große Summe zu bezahlen.
Sie ist aber einverstanden einen Antrag auf Pflegegeld zu stellen. Sie meint, sie kommt zu Hause dann gut zurecht. Also so wie bisher, bis wieder etwas passiert.
Sozialpsychiatrischen Dienst habe ich bei den letzten beiden Male im Krankenhaus kontaktiert, sie fühlen sich weder für mich als psychisch Kranke noch für meine Mutter zuständig. Solange meine Mutter eigene Entscheidungen treffen kann, kann man sie nicht entmündigen lassen. Dafür ist sie geistig noch fit. Es leidet bis jetzt nur das Kurzzeitgedächtnis. Und das ist für das Alter vollkommen normal.
Es ist auch jedem egal, dass sie mit dem Auto fährt. Sie hat bereits einige Blechschäden am Auto und reißt auch immer etwas ab beim Fahren, weil sie wo dagegen fährt. Sie hat auch schon öfters den Führerschein verloren, fährt dann aber einfach ohne Führerschein. Solange sie kein Polizist aufhält, hat das alles keine Konsequenzen. Hier gibt es aber keine polizeilichen Überprüfungen, da wir am Land leben.
Zusammengefasst also: es gibt keine Hilfe. Ich fühle mich absolut überfordert und hilflos, lange werde ich das nicht mehr aushalten, so viel ist klar.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.01.26 13:04.