Hallo Grashalm,
Der überlebende Ehepartner hat in Deutschland im Falle des Todes des anderen Ehepartners weitreichende Rechte und ist in der Regel abgesichert, vor allem wenn er im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft lebt. Sollte er enterbt werden, hat er dennoch Anspruch auf den Pflichtteil, was ihn vor totaler Enterbung schützt.
Um sich emotional nah zu sein und sich zu lieben, braucht es keine Ehe. Daher halte ich das Ganze für Erpressung. Es ist zwar nicht klassisch berechnend, da derjenige schwer erkrankt ist, aber ich weiß von mir, dass ich auch in der Manie manipulativ sein konnte.
Es ist jetzt nicht so, dass ein Maniker nicht "eiskalt berechnend" sein kann. Häufig wird gerade aus einem " lieben, empathischen, angepassten" Menschen das Gegenteil. Das hat seine untergründige Psychodynamik.
In einer Manie erleben Erkrankte ein überhöhtes Selbstbild und sie können sich eigentlich nur noch um sich selbst drehen. Die Bedürfnisse anderer Menschen werden nicht verstanden, geschweige denn nachempfunden. Ich will es einmal emotional überspitzt mit Kokain-Usern vergleichen, die in der Regel "kalt" werden.
Daher wäre es für dich, Grashalm, endlich wichtig, Dich abzugrenzen. Übrigens würde es auch deinem Mann helfen, ihm klar zu machen, dass er nicht derjenige ist, der kranke Entscheidungen für euch trifft.
LG fahni
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.12.25 09:57.