Hallo,
ich war länger nicht mehr im Forum, hatte eine etwas turbulente Zeit. Ich habe seit dem Spätsommer meine Medikamente entweder gar nicht mehr oder nur sehr unregelmäßig genommen und bin Anfang Dezember schließlich in eine Hypomanie gerutscht, in der ich wieder mal vom Höckchen aufs Stöckchen kam und fast gar nicht mehr geschlafen habe. Ich war dann irgendwann so physisch ausgebrannt, dass ich in einem klaren Moment erkannte, dass ich wohl wirklich Hilfe brauche und bin mehr oder weniger spontan zu meinem Psychiater gefahren und hab ihm alles erzählt. Der hat dann ganz besorgt gemeint, dass ich wohl eine engere Betreuung brauche und meinte, ich solle auf jeden Fall meine Medikamente wieder regelmäßig nehmen, wobei er das Risperidon auf 1 mg erhöht hat (hatte zuvor 0,5 mg unregelmäßig genommen). Also nehme ich aktuell 50 mg Lamotrigin und 1 mg Risperidon, zusätzlich zum Schlafen ab und zu 1 mg Lunivia. Die Hypomanie ist abgeklungen und nach einer ganz kurzen stabilen Phase fühle ich mich seit heute sehr reizbar, ich würde vielleicht sogar sagen dysphorisch und irgendwie etwas benommen, so vom Denken her. Kann ich jetzt davon ausgehen, dass das so die Nachwirkung oder ich sag mal Erschöpfung meines Gehirns nach der Hypomanie ist oder wie würdet ihr die aktuelle Phase sehen? Es fällt mir immer sehr schwer meine Gefühle einzuordnen und richtig zu benennen, weil ich auch noch zusätzlich Autistin bin und teilweise etwas gefühlsblind bin. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir etwas helfen könntet, das etwas einzusortieren. Danke.