Hallo Forum,
ich leide an einer milden bis mittleren Winterdepression. (Manche Tage sind eher schlecht, manche besser)
Gleich mal vorweg: ich habe Unmengen an verschieden Medikamenten probiert und mit Antidepressiva eher schlechte Erfahrungen gemacht und daher auch bedenken meinen Psychiater darauf anzusprechen.
Nach einer heftigen Manie vor 2 Jahren (da bin ich Onkel geworden) hatte ich ein ernüchterndes Jahr 2024.
Dieses Jahr möchte ich wieder schwarze Zahlen schreiben (meine Erkrankung hat mich gelehrt, dass ich jeden Euro aufschreiben muss, den ich ausgebe. Am Ende des Jahres errechne ich mir dann einen Jahresabschluss und blicke auf das Jahr zurück).
Ich wollte ursprünglich mit meiner Alten - wie letztes Jahr - in die Berge für 4 Tage über Weihnachten fahren. NUR- wir werden auch nicht jünger (sie ist 74) und ich habe bedenken ob ich wieder gefahrenlos auf ~1700 Meter bergsteigen kann. Letztes Jahr wäre das fast schief gegangen, als ich vom Weg abgekommen bin, hatte ich eine Nahtoderfahrung und bin über dem Abgrund gegangen.
Vielleicht tut mir der Tapetenwechsel jedoch gut?!
Wir haben jetzt mal gebucht und müssen uns in ein paar Tagen fix entscheiden, ob wir stornieren.
Ich zwinge mich jeden Tag die Wohnung zu verlassen, um zumindest eine Stunde zu spazieren. Meine Kondition ist dementsprechend nicht so schlecht. Nur mir wird aufgrund meines Alters und Übergewichts schnell schwindelich.
Ich bin eine Nachteule und oft stundenlang in der Nacht auf und höre Radio und mache den Haushalt und mache dann am Vormittag eine Siesta und lege mich früh abends wieder hin. Es ist nicht optimal , aber ich bin nicht unzufrieden damit.
Wie bekämpft ihr eure Depression ohne Medikamente?
Liebe Grüße
Stefan
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Einsamkeit ist ein guter Platz, um auf Besuch zu gehen, aber ein schlechter, um zu bleiben.»
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Meine Dauermedikation:
Depakine 500mg
Solian 400mg