Ich stell mich gerne nochmal vor, für die die mich nicht kennen.
Übergewichtige, immer weniger belastbare Angehörige, 62, mit bipolar erkranktem Sohn, der theoretisch medikamentös gut eingestellt war, bis es kein Quetiapin retard mehr gab.
Es gibt eine genetische "Veranlagung" . Schwiegerpapa war auch Bipo.
Wir wursteln uns durch zwischen in Ruhe lassen und unterstützen wenns nötig ist.
Mein Fazit nach über einem Jahrzehnt.
Es ist oft hart.
Es ist nicht zufriedenstellend was gesundheitspolitisch
für psychisch Kranke und ihre Angehörigen getan wird.
Das Stigma behindert fast so stark wie die Erkrankung.
Nicht jeder wird "fett" durch die Medis, ist aber trotzdem auch nicht immer happy.
Ich hab viele Beschwerden altersbedingt, was z.B. Belastungen betrifft.
Muss aber wenigstens nicht befürchten, eine Manie zu bekommen, kenne aber die "Grenzen" die man aufgezeigt bekommt.
Wie auch immer. Was wolltet ihr schon immer mal loswerden.
Ich starte mit einem lächerlichen(finde ich selber) Gedanken den ich immer öfter habe, ähnlich dem magischen Denken kleiner Kinder:
"Mehr und mehr" bzw. öfter denke ich, das gibts doch nicht. Kann ein Mensch "einfach" ein Pechvogel sein, quasi das Unglück anziehen? Immer wenn man denkt es läuft gut, kommt irgendein Scheiß ums Eck.
Stimmt nicht, weiß ich, aber es kommt mir manchmal so vor.
Bitte, kotzt euch aus, über all die Bipo "Zufälle" Unfälle" Nachteile und, falls es das gibt Vorteile
und sagt was ihr schon immer sagen wolltet. Es gibt kein festes Thema, außer eben der Bipolaren Störung.