Für mich funktioniert das Arbeiten die letzten zehn Jahre nur, weil ich Glück habe mit einem stressarmen Job, der meinen Fähigkeiten entspricht. Außerdem war die Pandemie ein Glücksfall für mich, weil ich seitdem überwiegend im Home-Office arbeiten darf. Das ist perfekt für mich, nimmt den Stress weg, täglich pendeln zu müssen.
Früher habe ich alles trotz Krankheit gemacht, Schule, Ausbildung, die ersten Jobs bis ich mit Anfang dreißig völlige Nervenzusammenbrüche hatte. Ich bekam dann die Bipo Diagnose, aber war erstmal die nächsten Jahre nicht mehr belastbar. Ohne Job und mit einiger Arbeit an mir selber gelang es mir, mich so zu regenerieren, dass ich beruflich wieder einsteigen konnte.
Mir tut es auch gut und es stabilisiert mich, dass ich arbeite. Bisher brauchte ich noch keine Krankschreibung und ich hoffe, das bleibt auch so. So wie früher, lasse ich mich nicht mehr kaputtmachen durch die Arbeit, dann springe ich hoffentlich eher ab. Wenn man Stress hat, muss man irgendwie für Ausgleich sorgen. Mir tut z.B. Sport sehr gut, damit sich Anspannungen gar nicht erst verfestigen können.
Was tust du um für Ausgleich zu sorgen?
LG, Flyhigh
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Glück ist, wenn die Katastrophe Pause macht.
Wie wäre es mit dem Ausbruch des 1. Weltfriedens?
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.25 20:12.