Hallo Dino,
Mensch, das tut mir leid, dass du so lange in die Klinik musstest.
Aus dem geschützten Klinikalltag täglich mit vielen anderen Betroffenen zusammenzusein und dann von jetzt auf gleich wieder ins heimische Leben, war auch für mich eine Herausforderung. Sozusagen von hundert auf null. Mir ging es mal so, dass ich einigermaßen intakt entlassen wurde, dann aber depressiv wurde, weil mir irgendwie die Umgebung und die Menschen fehlten. Ich denke, da muss man aufpassen, dass das nicht passiert.
Es ist halt die Frage, wie lange du warten willst, um wieder einen Arbeitsversuch zu starten. Zu lange ist nicht gut, zu früh auch nicht. Da den richtigen Zeitpunkt zu erwischen ist schwierig, wenn es den überhaupt gibt.
Egal, ob du weiterarbeiten kannst oder nicht, ich wünsche dir Stabilität, dass du gut ankommst zu Hause.
Mach langsam und erwarte nicht zu viel von dir.
Darf ich fragen, was zu dem Klinikaufenthalt geführt hat?
Alles Gute
Friday
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Nicht alles, was schwankt, ist bipolar.
Hätte ich die Kraft nichts zu tun, ich täte nichts.
Man muss sich von sich selbst nicht alles gefallen lassen.