Hallo an Alle,
ich bräuchte noch einmal Ratschläge:
Kurzversion: ich bin super positiv ins neue Jahr gestartet. Habe meinen Frieden mit einem weiteren Umzug gefunden (in der alten Wohnung war leider zum Schluß permanente Lärmbelästigung, alle Maßnahmen waren ohne Erfolg) und wohne besser. Den Umzug habe ich prima geschafft, ich habe mich wieder lockerer und leichter und belastbarer gefühlt und hatte schon viele schöne Momente in diesem Jahr und sogar einen jüngeren, gutaussehenden Verehrer.
Bis mein Ex mich eine Stunde lang angerufen hatte.
Seit dem habe ich wieder das Gefühl, dass mein Platz irgendwo in der "Mitleids-Ecke" ganz hinten ist.
Ich verstehe das Ganze überhaupt nicht, ich hatte nie das Gefühl, eine toxische Beziehung zu haben.
Ich war furchtbar wütend, weil mir erst nach dem Telefonat aufgefallen ist, dass er mich ziemlich für dumm verkauft hat.
Normal würde ich mich schon als lernfähig bezeichnen, aber hier ärgere mich so maßlos über mich selbst.
Im Prinzip war es die gleiche Situation wie bei der Trennung, er ist der "Gutmensch" und "Macher" und ich stimme ihm da noch zu.
Und dann bekomme ich, was ganz konfus ist, ihm gegenüber noch ein schlechtes Gewissen.
Den Kontakt abzubrechen geht im Moment noch nicht, da noch materielle Sachen ausgetauscht werden müssen.
Wie komme ich da am Besten raus?
Eigentlich habe ich in den letzten Wochen ein so schönes Selbstbild von mir gehabt, jetzt komme ich wieder ins Zweifeln und bekomme negativere Gedanken.
Grüße
Candy
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.02.26 23:33.