Moin,
heute war ich mal wieder beim Routinetermin beim Psychiater in der PIA. Seit ca. einem halben Jahr bin ich von 2•50 mg retardiertem Quetiapin auf 100 mg unretardiertes Quetiapin zur Nacht umgestellt.
Leider fühle ich mich damit gar nicht mehr stabil. Weil die Aussicht auf das retardierte Quetiapin weiterhin nicht besteht, haben wir heute beschlossen, dass ich nun Lamotrigin als Phasenprophylaxe einschleiche. In vier Wochen bin ich dann wieder bei meinem Arzt.
Das Lamotrigin hatte ich vor 20 Jahren schon mal, kann mich nicht an große Nebenwirkungen erinnern.
Nun bin ich sehr gespannt, ob damit die starken Schwankungen nach unten nun verschwinden.
Grüße aus dem Norden,
Leuchtturm
58 Jahre, weiblich, mit 18 die erste Depression, bipolar 2 Diagnose seit 2005.
50 mg Quetiapin retard am Abend und am Morgen, derzeit wegen des Lieferengpasses leider 50 mg unretardiertes Quetiapin zur Nacht. Als Bedarf 25 mg Quetiapin unret. bis zu 3 mal am Tag. Ab 21.07.25 zusätzlich Lamotrigin einschleichend von 2•25 mg bis 2•100 mg, jetzt (seit Ende März 2026 erhöht auf 2*125 mg wg. starker hypomanischer Phase.