Hallo Helga,
das kann natürlich nur sein Psychiater beurteilen, ob dies eine gute Medikamentenwahl ist. Hier noch ein Auszug von der Webseite der DGBS:
"Pharmakotherapie: Bei der pharmakologischen Behandlung gemischter Episoden haben Medikamente Vorteile, die sowohl manische als auch depressive Symptome behandeln können. Verhindert werden sollte eine Zunahme von Unruhe, Nervosität und Schlafstörungen, um nicht in eine erhöhtes Suizidrisiko zu geraten. Eine Monotherapie mit Antidepressiva ist auch aus diesem Grund unbedingt zu vermeiden. Klassische Substanzen der ersten Wahl wären Quetiapin und Valproat. Weiterhin zeigen Aripiprazol und Olanzapin vor allem bezüglich der manischen Symptomatik therapeutische Effekte, können aber auch gegen depressive Symptome eingesetzt werden. Auch Ziprasidon kann gegen beide Symptome wirken. Mit Cariprazin steht eine relativ neue Option zur Verfügung, ohne dass hier bisher eine Zulassung erfolgte für die Bipolaren Störungen. Lithium gilt bei gemischten Episoden als weniger wirksam und Lamotrigin ist ebenfalls keine ausreichende Option. Wachtherapie ist eher kontraindiziert. Bei einer Therapieresistenz gibt es in der S3-Leitlinie (Kapitel 5.5.5) Hinweise auf mögliche Wege im Umgang damit."
Vielleicht hilft dir das noch weiter:
[
dgbs.de]
Woher weißt du eigentlich, welche Medis er nimmt, wenn ihr getrennt seid? Er kann dir da ja sonstwas von seiner Medikation erzählen, nur damit du dir unnötige Sorgen machst. Außerdem ist es für dich doch besser, mehr bei dir zu bleiben und nicht in seinem Leben, mit dem du doch gar nichts mehr zu tun hast, oder?
Und ist er im Augenblick eigentlich manisch oder kündigt sich etwas an? Ich verstehe gerade nicht ganz, warum du hier überhaupt schreibst....
LG fahni