Hallo liebes Forum,
jetzt sind inzwischen gute 10 Wochen vergangen. Mein Partner war noch bis Ende Januar schwer manisch, danach folgte eine kurze Phase wo er einiges realisierte bis dann vor ca 2 Wochen die Depression kam.
Und dann kam unser Gesundheitssystem. Da er in ein anderes Bundesland umgezogen ist wurde er nicht mehr in der Klinik aufgenommen, wo er bisher behandelt wurde, sie ihn kennen und er vor allem vertrauen zu den Ärzten aufgebaut hatte.
Aber auch hier in der Klinik kam er erstmal auf eine Warteliste und sie haben ihn erst dann aufgenommen als ich sagte daß er suizidal ist.
Jetzt ist er seid Donnerstag in der Klinik, wird vollgepumpt mit Tavor und vertraut den Ärzten nicht. Er war so depressiv wie ich es noch nie erlebt habe. Er konnte nicht einen ganzen Satz sagen, Tätigkeiten welche er normalerweise ständig machte, konnte er nicht ausführen. Zum Teil war er sogar Wahnhaft. Es ist schlimm ihn so zu sehen.
Habe jetzt die Frage, was könnt ihr mir raten wie wir außer natürlich einer vernünftigen Medikation vorsorgen können das es soweit nicht wieder kommt. Denn wenn ich richtig im Forum gelesen habe, kann man sich nicht nur auf die Medikamente verlassen. Ein gesunder Lebensstil gehört natürlich auch dazu, aber auch der schützt leider nicht zu 100%.
Ich habe Angst das wenn er irgendwann wieder manisch wird, er alles vergessen hat und ich ihn wieder nicht erreiche.
Bringt dann eine Betreuung was. Kann man da Sicherheiten einbauen( Konto, Einwilligungsvorbehalt, Zwangseinweisung)?
Oder gibt es irgendwas anderes?
Vielen Dank Bianca