Hallo bima1904,
ich schließe mich fahnis Beitrag an, den ich sehr gut finde.
Und natürlich ist es absoluter Quatsch zu sagen, über eine Trennung nachzudenken "nur" wegen einer Manie wäre
emotionale Erpressung.
Es ist in vielen Fällen Selbstschutz. Es reicht ja auch wenn einer sein Leben an die Wand fährt.
Vermutlich wäre es ihm auch lieber, hinterher, wenn er dich nicht mitreisst.
Was aber wohl leider schon passiert ist.
Auch wenn der Betroffene nichts für seine Erkrankung kann,
ist das Weite zu suchen manchmal der einzige Weg sich aus einer schädlichen Beziehung zu retten um
nicht mit unterzugehen.
Zu deiner ursprünglichen Frage, er "weiß" was er tut, aber dass es total krank und ihm von seiner verzerrten Wahrnehmung als logisch und "normal" vorgegaukelt wird und ihm und seinem Umfeld massiv schadet, das realisiert er nicht. Deshalb erreichst du ihn auch nicht mit Worten, weder mit klaren noch mit sonstigen.
Am ehesten noch mit Taten und mit
nicht mehr zur Verfügung stehen.
Und wie fahni auch schreibt würde ich dir raten, mal den "Informations-Rolladen" runterzulassen. Du verhinderst nix und es wird dir guttun, nicht alles zu wissen, ihm mal eine Sendepause zu verordnen. Du nimmst zu viel Anteil an seinem "tollen" Leben, das schadet im Prinzip euch beiden. Er merkt nicht was er wirklich anrichtet, sie "hört" ja noch zu. Und du gehst kaputt daran.
Hier noch ein paar Links:
DGBS: Unsere speziellen Seiten für Angehörige
daraus
"Wenn nichts mehr geht"
Alles Gute
und stell dich mal mindestens an die gleiche Stelle deiner Fürsorge wie ihn.
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