Hi Florian,
ich bin spätdiagnostizierte Autistin. Aber seitdem ich diese Diagnose habe, komme ich auch besser mit der Bipo zurecht, weil ich meine Bedürfnisse besser verstehe und auch warum mir scheinbar harmlose Dinge so einen Stress bereiten.
Hypomanien waren immer extrem überfordernd, weil ich meine Grenzen dann nicht mehr wahr nehmen konnte und mir viel zu viel zugemutet habe. Dabei schaukeln sich die bipolaren und die autistischen Probleme gegenseitig hoch. Daher weiß ich sehr zu schätzen, dass ich seit einigen Jahren stabil bin.
Ich brauche sehr viel Routine und Berechenbarkeit in meinem Leben, das sind u.a. meine autistischen Bedürfnisse. Trotzdem versuche ich mich auch immer wieder herauszufordern, indem ich meine Komfortzone verlasse. Mit der Stabilität habe ich ein viel besseres Gespür dafür, was ich mir zumuten kann.
Wie ergeht es dir denn mit dieser Kombination?
LG, Flyhigh
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Glück ist, wenn die Katastrophe Pause macht.
Wie wäre es mit dem Ausbruch des 1. Weltfriedens?