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Mutzi86
Ja, ich hab meine 15 Jahre mit wiederkehrenden depressiven Phasen genutzt, um einerseits mein Leben besser und stabiler einzurichten und andererseits den Umgang mit meinem Innenleben samt Depressionen besser kennenzulernen, beobachten und einschätzen zu können. Ich nehme an, letzteres ist das was ihr Psychoedukation nennt.
Als Psychoedukation wird eigentlich nur die allgemeine (wissenschaftliche) Wissensvermittlung über die Krankheit bezeichnet.
Seine individuelle Ausprägung der Krankheit zu kennen (Symptomatik, Frühwarnzeichen, Steuerungsmöglichkeiten), ist ein anderer wichtiger Aspekt.
Erst mit dem ganzen Wissen zusammen, versetzt man sich in die Lage zukünftige Phasen möglichst zu verhindern.
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Mutzi86
Ich ärgere mich über die Therapeutin und den Psychiater, dass die das nicht früher kapiert haben, denn ich erzähle seit Jahren von heftigen Stimmungsschwankungen und keiner hat reagiert. Oder bin ich unfair? Ist der Unterschied wirklich so schwer zu erkennen?
Das kann man als Außenstehender nicht beurteilen. Ich weiß nicht, wie das von ärztlicher Seite bewertet wird, wenn man bedingt durch ein Antidepressivum (sehr leichte?) hypomanische Phasen hat.
Bei mir z.B. war das schwer zu erkennen, da ich nicht die typische Manikerin bin und es kommt noch dazu, dass ich in diesen Phasen nie bei einem Arzt war. Demnach haben alle immer nur die Depressionen gesehen.
Ich hatte recht früh selber mal den Verdacht bipolar zu sein, dachte aber das ist Blödsinn, weil man mich ja nie einweisen musste. Erst als ich ziemlich manisch bei einer Rücken-Reha war, bekam ich die Diagnose.
LG, Flyhigh
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Glück ist, wenn die Katastrophe Pause macht.
Wie wäre es mit dem Ausbruch des 1. Weltfriedens?
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.04.25 18:55.