Hallo und herzlich willkommen!
Zuerst mal, es ist unwahrscheinlich, dass du mit Nahrungsumstellung allein phasenfrei wirst, auch wenn eine ausgewogene, möglichst gesunde Ernährung durchaus als ein Baustein für Stabilität betrachtet werden kann. Das ist meine persönliche Erfahrung und auch mein Eindruck, den ich über die Jahre hier gewonnen habe.
Die BS zu haben, ist eine lebenslange Herausforderung und jeder Betroffene muss seinen Weg damit finden. Inwiefern entsprechende Medikamente nötig sind, solltest du mit einem Psychiater besprechen. Eine Phasenprophylaxe kann man sich aber nicht für den Notfall in die Schublade legen, die muss man schon dauerhaft nehmen, damit sie was bringt. Gewisse Neuroleptika z.B. können aber auch symptomatisch eingesetzt werden. Dafür braucht man aber ein sehr gutes Selbstmanagement, um das erfolgreich händeln zu können.
Ich habe die Diagnose seit 2006 und bin sehr dankbar für die Möglichkeit der medikamentösen Therapie. Die Nebenwirkungen halten sich bei mir in Grenzen und ich bin seit Jahren stabil. Mir wird dadurch ein Leben geschenkt, das ich vor meiner Diagnose nicht kannte. Ohne Behandlung wäre ich inzwischen wohl auch nicht mehr am Leben. Also man muss wissen, welche Prioritäten man setzt. Angst ist natürlich ein schlechter Berater.
LG, Flyhigh
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Glück ist, wenn die Katastrophe Pause macht.
Wie wäre es mit dem Ausbruch des 1. Weltfriedens?