Führerscheinstelle - unglaubliches Vorgehen

15. 06. 2024 08:13
Ich bitte am Montag meine Anwältin um Wiederaufnahme meines Falles zur Fahreignungsprüfung und Verklagung der Sachbearbeiterin [edit:bitte keine Klarnamen] von unserer hießigen Führerscheinstelle wegen Unzulänglichkeit.

Ich erhielt gestern ein Schreiben der Führerscheinstelle, worin mir nach ZEHN Jahren ein Vorkommnis vorgeworfen wird im Zusammenhang mit meinem geparkten Auto, bei dem ich in einem psychisch verwirrten Zustand war und niemandem geschadet habe.

Die Schilderung dieses Vorfalls wurde in allen Einzelheiten dargestellt (ist zehn Jahre her) und eine Frist für ein psychiatrisches Gutachten gestellt. Man zweifle an meiner Fahreignung.

Ohne Angaben irgendwelcher Hinweise, was die Rechtslage ist, wer, wie, wann oder wo was schreiben soll....

Frau Rechtsanwältin [edit:bitte keine Klarnamen] hat bereits vor zwei Jahren Akteneinsicht gehabt und wir sind darüber informiert, was vor zehn Jahren aufgenommen wurde, nur: ich habe 180 € bezahlt für den Antrag, sechs Wochen gewartet auf eine Antwort, habe den Antrag persönlich mit Termin vor Ort gestellt, wurde abkassiert, musste noch Passfoto, Sehtest usw. einreichen.

Die Gegenleistung: ich kriege wieder Scheiße (Entschuldigung) aus der Akte von vor zehn Jahren (Verjährungsfrist) vorgeworfen und ANDERE sollen jetzt über meinen Kopf hinweg mit einem "Gutachten" erstellen, dass ich im Prinzig selber konzipieren darf, weil es dazu keinerlei Vorlagen, Erfahrungen oder sonstwie meines Wissens nach gibt.

Soll mir jetzt wie so ein Depp einen Psychiater suchen und betteln gehen, dass mich jemand ernst nimmt, nur, damit die gute Führerscheinstelle dann weitere persönliche Informationen und so weiter über mich in die Akte schreiben kann. Dafür darf ich dann wieder 500€ berappen, ich habs ja.

Was die mit dem Gutachten machen, sagen sie auch nicht, weil sie auch nicht ans Telefon gehen und wenn man einen "Beratungstermin" macht, sozusagen noch gesagt bekommt hinterher: "ja, dann müssen Sie die Prüfung neu machen". Das ist die Beratung. Reine Willkür sage ich.

Ich erwarte, dass die Tatsache, dass damals vor mehr als zehn Jahren die Polizei gerufen wurde und mich in einem psychisch verwirrten Zustand zusammen mit meinem Auto vorfand, wo niemand zu Schaden gekommen ist, aus der Akte gelöscht wird.

Wenn die Führerscheinstelle was von mir wissen will, soll sie mich fragen, dann sage ich SELBST was ich habe und wie es mir geht.

Niemand kann voraussagen, wer fahrtüchtig ist und wer nicht.

Alles ist im Wandel und in zehn Jahren ist viel passiert, was nur ich allein zusammenfassen kann .

Ich beauftrage lieber meine Rechtsanwältin mit 150€ Selbstbeteiligung (Rechtschutzversicherung) und ziehe diese [edit:bitte keine Klarnamen]vors Gericht.

Ich war so sauer gestern. Ab 10:30Uhr keine Antwort auf meine Anrufe auf die Durchwahl. Über die 115 kein Rückruf, keine andere Sachbearbeiterin, kein Durchkommen. Die verweigern einfach jeden Gespräch. Man kann doch Sachen klären und sagen, was man wissen will, anstatt nur schwachsinnige und überteuerte Forderungen zu stellen. So eine Behörde kriegt garantiert KEIN Gutachten von mir. Ich bin doch nicht bescheuert. Wer weiss, was die mir damit dann wieder für einen Strick draus drehen.

Sorry für den langen Text. Musste das mal loswerden. Danke für Eure Antworten.

Grüße aus Spanien

Jana



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.06.24 08:36.
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Führerscheinstelle - unglaubliches Vorgehen

Jana_80 582 15. 06. 2024 08:13

Re: Führerscheinstelle - unglaubliches Vorgehen

turtle 183 15. 06. 2024 10:26

Re: Führerscheinstelle - unglaubliches Vorgehen

dino 157 16. 06. 2024 19:02

Re: Führerscheinstelle - unglaubliches Vorgehen

Balu76 197 17. 06. 2024 20:07



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