Hi,
mich hindert daran, dass ich immer wieder Zweifel habe, ob ich bipolar bin. Sobald ich depressive Phasen habe, denke ich es geht kein Weg daran vorbei, Medis zu nehmen.Dann geht's mir wieder besser und alles läuft total geregelt ab. Die Nebenwirkungen der Medikamente schrecken mich auch ziemlich ab. Dazu kommt, das ich immer wieder depressive Episoden (Dauer von 2 Wochen bis 1 Monat) habe und hypomane Phasen ausbleiben, manchmal gibt es 2-3 Tage, die ich sehr unruhig bin und der Tatendrang sehr hoch, aber eine hypomane Phase geht doch länger, bzw. so wie du es schilderst, nehmen diese an Dauer und Intensität zu. Und wenn die Therapeutin und Psychiaterin gegensätzliche Meinungen haben, hilft mir das auch nicht so recht. Deshalb bin ich hier, um von euch mehr zu erfahren.
Ich danke dir fürs Antworten. Du schreibst, das die Phasen bei dir immer häufiger wurden. Wie häufig war das denn, wenn du das auf ein Jahr runter brichst und was beeinflusst den "Ausbruch", denn in der Fachliteratur steht das sehr widersprüchlich. Zum einen unterscheidet sich bipo von anderen affektiven Störungen genau dadurch, dass der Ausbruch der Phasen keinen Zusammenhang zu Lebensereignissen, Lebensumständen,Jahreszeiten ect. hat und auf der anderen Seite man Stress vermeiden und auf seine Schlafroutine achten soll. Vllt habe ich da auch was falsch verstanden. Ich glaube ich muss auch nochmal mit meiner Therapeutin sprechen, dass sie ihre Aussage begründet.
LG, danke fürs Zeitnehmen Flyhigh