Achso, du vermutest, dass du beides hast. Das hatte ich anders verstanden.
Ich hatte schon die verschiedensten Verläufe auch mit länger anhaltenden hypomanischen Phasen. Gerade Hypomanien können sehr lange anhalten, weil sie nicht so kräftezehrend sind wie ausgewachsene Manien. Also vier Monate ist nicht ungewöhnlich. Sehr häufig endet sowas in einer Anschlussdepression.
Unbehandelt wurden bei mir die Phasen im Laufe der Jahre immer häufiger, intensiver und länger. Die depressiven Phasen waren schon immer sehr ausgeprägt. Es hat lange gedauert bis ich in Behandlung ging, weil ich das nicht sehen konnte. Mit meinem heutigen Wissen hätte ich schon viel eher Hilfe gesucht. Insofern ist es sicherlich gut, dass du doch um Klärung bemühst.
Wenn du von deiner Psychiaterin bereits die bipolar Diagnose hast, was hindert dich daran eine medikamentöse Therapie zu beginnen? Letztendlich kommt es darauf an, wie groß dein Leidensdruck ist. Alle Krankheitsphasen richten mehr oder weniger Schaden an auf verschiedenen Ebenen, daher ist es oft nicht so gut, die Krankheit laufen zu lassen. Medikamente sind allerdings nicht die ultimative Lösung, sehr viel muss man auch selbst tun.
LG, Flyhigh
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Glück ist, wenn die Katastrophe Pause macht.
Wie wäre es mit dem Ausbruch des 1. Weltfriedens?