Melissa2000 schrieb:
> Ich habe auch angefangen jetzt ein Buch zu lesen
> das da heißt:
>
>
"Dr. med. Astrid Freisen - Wir fliegen hoch,
> wir fallen tief / eine Psychiaterin spricht offen
> über ihre Bipolare Störung und zeigt, wie wir
> mit der Krankheit umgehen können. "
Hallo Melissa, das ist wirklich ein Buch das man zweimal lesen kann. Ich habe es beim ersten Mal innerhalb 2 Tagen gelesen, das kommt selten vor.
Manchmal "beneide" ich diejenigen, die in der heutigen Zeit erkranken und so viele Möglichkeiten haben, sich auszutauschen, Informationen zu bekommen und in einer ganz und gar anderen - vernetzten -Welt groß werden.
Als ich in deinem Alter war, hatte ich bereits 2 lange Depressionen und drei Klinikaufenthalte hinter mir wegen Manien und das war nur der Anfang , das ging noch munter so weiter- von Wissen über die Krankheit war überhaupt keine Rede, wurde mir nie vermittelt und erst mit fast 30 - begann so etwas wie Krankheitsbewusstsein und Kenntnisse darüber zu entstehen. Eine solche Entwicklung ist heute nicht mehr vorstellbar, so unendlich lange unwissend zu sein. Das ist das "Pech" der frühen Geburt (1960)
Ich verstehe gut, dass du dich austauschen möchtest mit Menschen in deinem Alter- es hat mal eine Gruppe gegeben.. Keine Ahnung ob diese noch existiert. Andererseits kannst du profitieren von Erfahrungen vieler Jahrzehnte- halt von uns Alten- das kann auch nicht schlecht sein. Beides zusammen wäre eine gute Sache.
Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg
Liebe Grüße
Irma