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Lichtblick
"Nur" habe ich nicht gesagt.
Willst du mich verarschen? Das "nur" steht in deinem Beitragstitel.
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Lichtblick
Wahrscheinlich nimmt sie Medikamente. Aber stehen tut das da nicht.
Sollte sie keine nehmen, kriegt sie auch kein Psychotherapie.
Wo steht das geschrieben, dass man keine Psychotherapie bekommt, wenn man keine Medikamente nimmt? Meine Therapie wurde abgebrochen, weil ich mit Medis begonnen habe. Ich denke, jeder macht seine eigenen Regeln, wie es gerade in den Kram passt.
Ich kann ja verstehen, dass man einen akuten Maniker nur eingeschränkt psychotherapeutisch behandeln kann (das gilt allerdings auch für schwer Depressive), aber ansonsten verstehe ich nicht, was da für ungeschriebene Regeln gelten Bipolare betreffend. Es gibt ja auch Bipolare, die nur Notfallmedis nehmen und keine Phasenprophylaxe, warum dürfen die keine Psychotherapie machen?
Ich finde, jeder, der Hilfe sucht, um etwas an seiner Situation zu ändern, sollte diese Hilfe auch bekommen. Gerade Verhaltenstherapie ist doch eine sehr gute Sache für Bipolare um die eigene Krankheit händeln zu lernen. Wenn der Betroffene sich erst stabilisieren muss für die Therapie und das auch schafft, wofür braucht er dann noch den Therapeuten?
Ich denke eher der Therapieplatzmangel ist der Grund, warum Bipolare häufiger mal durchs Raster fallen. Die Therapeuten können sich aussuchen mit wem sie arbeiten wollen.
LG, Flyhigh
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Glück ist, wenn die Katastrophe Pause macht.
Wie wäre es mit dem Ausbruch des 1. Weltfriedens?