Ich wollte mich mal wieder mit einem Update melden. Nach dem meine Mama in November unter ungeklärten Umständen vor der einfahrenden S-Bahn gefallen war sind 4 Monate vergangen.
Meine Mama wurde vor Paar Wochen wieder in betreutes Wohnen mit Assistenz entlassen. Die Polizei ermitteln weiterhin. Ich habe die gesetzliche Betreuung in Januar an eine berufliche Betreuerin abgegeben. Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechen gut. Sie kann sich nicht an die Umstände des Unfalls erinnern. Wir telefonieren täglich und ich bin sehr dankbar, dass sie noch lebt. Sie lacht auch wenn ich über meine Kinder erzähle und ist traurig wenn wir über mein Vater reden.
Die Lockführerin hat auf Schadensersatz geklagt... Ich war in dem Moment sehr geschockt als ich den Brief geöffnet habe, aber naja man kann ja alle irgendwie verstehen. Der Stapel mit Briefen ist groß - alleine die Rechnungen von Rettungsdienst usw.
Aus meiner Erfahrung kann ich in einen solchen Situation den Angehören empfehlen die Betreuung in die professionelle Hände abzugeben.
Ich habe auch was für mich getan und zwar mein Traum erfüllt und ein Retreat in Thailand gemacht. Da habe viel über die Meditation gelernt und mich erholt. Ich konnte auch meine sehr persönliche Frage stellen ob ich die Situation meiner Eltern irgendwie beeinflussen konnte und eine sehr erleichternde Antwort für mich erhalten, dass jeder lebt so wie er kann und so lange er kann.