Hallo Friday,
habe mir den Beitrag jetzt auch angesehen mit den Augen von und für jüngere Menschen, die zum Großteil wie wir oft ja auch in den 20igern oder jünger erkrankten. Dafür fand ich den Film gut gemacht, um jüngere anzusprechen. Vor allem für die Aufklärung gedacht.
KI-gestützte Interventionen fand ich im Statement von einer Psychologin einleuchtend beurteilt. Sie könnten vielleicht überbrücken für ersten Kontakt, erstes reden im unterversorgten ländlichen Raum oder bei Sprachbarrieren ermöglichen. Letztendlich braucht es den Kontakt zu einem menschlichen Gegenüber, um in Beziehung zu treten, denn aus unseren Beziehungen und -verhalten entstehen ja auch unsere Depressionen und färben sogar mitunter auf unsere nächsten Angehörigen ab.
Diese Pupillenbeobachtungen fand ich interessant und bin gespannt ob sich daraus Therapieansätze ergeben werden.
Biomarker aus den Blutwerten, Immunsystem, sogar Genen (naja) zu entwickeln, haben ja schon Forschungsgenerationen vorher versucht zu entwickeln. Nungut.
Ich habe lange Erfahrungen mit meiner Depression. Für mich erwarte ich da nichts neues mehr, habe meinen Umgang mit meiner persönlichen Ausprägung gefunden und bin zufrieden. Vielleicht wäre mit den heutigen Möglichkeiten der Weg dahin etwas kürzer geworden.
Und dennoch bleibt die Depression wohl am Ende doch eine Blackbox und man kann nur
reagieren. Das macht es dann im Alter und besonders nach langen Erkrankungsjahren schwierig.
Danke für deinen Tipp!
LG
s.