30. 12. 2020 17:25
Da melde ich mich auch mal wieder,

ich habe gefühlt vor 2 Monaten oder länger einen Beitrag verfasst wo ich total positiv in die Zukunft geschaut habe. Es hat sich nur jetzt einiges geändert und ich schaue deutlich negativer in Richtung Gegenwart und Zukunft. Ich bin nicht unbedingt depressiv oder habe eine generelle Phase. Ich habe einfach wieder eine Zeit wo meine sozialen Ängste extrem schlimm sind und ich im Vermeidungsverhalten bin . Ich weiß das ist nicht gut aber ich mache halt das nötigste. Es hat sich einfach gesammelt durch die letzten Tage und Wochen.

Ich hatte auch in der Schule eine Situation wo es einfach nicht mehr ging. Wenn ein Lehrer zu mir kommt und mit mir minutenlang redet schaffe ich das nicht. Mein Körper fährt dann total hoch und es geht mir hundeelend. Ich musste dann aus der Situation raus und habe gesagt ich geh auf Toilette. Sie hat mir dann angemerkt das etwas nicht stimmt. Einfach unangenehm. Auf Arbeit gab es solche Situationen ebenfalls aber ich habe es irgendwie überstanden. Nur geht es mir nicht um das Überstehen sondern um Leben.

INaja ch bin dann am 23. nach Leipzig zu meiner Familie gefahren. Zu Weihnachten waren meine Oma und Opa da, das hat mich auch schon leicht überfordert. Es ist halt schade das es nicht mal vor meiner Familie halt macht. Am 25. kam dann die Familie von meinem Stiefvater und wir waren zu 7 auch wenn das nicht erlaubt war aber das muss er selber wissen. Das hat mich total überfordert. Hier wo ich wohne treffe ich mich gar nicht mit Leuten und bin nur durch Arbeit oder Schule sozial aktiv was mich auch überfordert. Dieses Null auf Hundert war nicht gut. Ich saß den ganzen Abend nicht mit am Tisch sondern auf der Couch und habe Abstand gewahrt um nicht durch zu drehen. Auch als sie ein Spiel gespielt haben habe ich verneint.

Dazu kommt noch meine Histaminintoleranz unter der der ich leide. Ich habe das zwar schon lange dennoch steige ich da nicht immer durch. Das ist mit das meiste was mich leiden lässt. Einfach dieses Gemisch dieser beiden Sachen hat mich so runtergezogen das ich leichte Suizidgedanken bekommen habe. Nichts konkretes sondern einfach nur dieses nicht weiter machen wollen.

Dazu kommt das ich mit meiner ehemaligen besten Freundin wieder Kontakt habe. Ich merke einfach wie normal ich damals war und wje eingeschränkt ich jetzt bin durch meine psychischen Befindlichkeiten. Das macht mich sehr traurig und wütend. Ich will einfach wieder normaler durchs Leben schreiten ohne Angst.

Deswegen werde ich meine Psychaterin obwohl ich schon gescheitert bin nach Opipramol oder etwas vergleichbaren fragen was gegen Ängste hilft. Sie will es mir nicht verschreiben da das Switchrisiko zu hoch ist. Ich habe überlegt noch bei anderen Psychatern einen Termin zu machen und es dort zu versuchen. Nur mit Psychotherapie bekomme ich das nicht hin, Ich habe schon oft gegen meine Angst angekämpft aber am Ende war ich der Verlierer.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.12.20 17:30.
Thema Autor Klicks Datum/Zeit

Unglücklich und Wehmütig

SearchMyself 740 30. 12. 2020 17:25

Re: Unglücklich und Wehmütig

ÖsiRene 229 30. 12. 2020 23:49

Re: Unglücklich und Wehmütig

SPITZMAUS 125 08. 01. 2021 21:43

Was bringt das Anfüllen mit Trauer und Wut?

Lichtblick 112 10. 01. 2021 18:22

Re: Was bringt das Anfüllen mit Trauer und Wut?

dry 126 10. 01. 2021 19:19

an dry

Lichtblick 190 11. 01. 2021 13:01



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