Lithium "Gefühle"

18. 06. 2020 15:20
Hallo,
erst einmal zu mir. Ich bin 1994 das 1. Mal in die Psychiatrie gekommen wg. Depressionen. Von dem Zeitpunkt an nahm ich brav meine Medis. Nach einer Weile mit berufl. Wiedereingliederung und Trennung von einigen Freunden ging es mir wieder gut. Ich nahm wieder aktiv am Leben teil. Und ließ es oft auch sehr krachen. Ich trank seit meinem 14. Lebensjahr regelmäßig Alkohol. Für mich war das normal um Ängste abzubauen und zu entspannen. Ich arbeitete 6 Tage die Woche. Immer mehr und mehr. Bloß nie stehen bleiben.

1999 bekam ich dann Verfolgungswahn. Ich nahm mein ganzes Geld, gab meinen Hund in einem fremden Lokal ab und setzte mich in einen Zug nach Frankfurt. Dort kaufte ich mir
ein Ticket für die Dom. Rep. wohin ich flüchten wollte. Am Flughafen wurde ich dann, auffällig geworden zwangseingewiesen.

2014 gestand ich mir meine Alkoholsucht ein und ging zu den Anonymen Alkoholikern.
Seitdem bin ich trocken.

2017 bekam ich einen neuen Job. Ich war überglücklich. Ich lernte einen tollen Mann kennen
und verliebte mich sehr. Ich wollte leistungsfähiger werden und ließ die Tabletten weg.
Es endete damit, dass ich erneut zwangseingewiesen und fixiert wurde.

Jetzt meine Frage: Ich nehme seit 2018 Lithium = Quillonum und Risperidon. Ich fühle mich
so abgetrennt von meinen positiven Gefühlen. Ich bin auch so empfindlich geworden was
Kleinigkeiten betrifft. Bitte um Rückmeldungen.
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Lithium "Gefühle"

Turicum 635 18. 06. 2020 15:20

Re: Lithium "Gefühle"

Roquentin 230 18. 06. 2020 16:04

Re: Lithium "Gefühle"

SearchMyself 187 18. 06. 2020 19:00

Re: Lithium "Gefühle"

zuma 191 18. 06. 2020 19:31

Re: Lithium "Gefühle"

Friday 169 19. 06. 2020 11:19

Re: Lithium "Gefühle"

Turicum 319 19. 06. 2020 11:32



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