Re: Trennung von Bipolarer Freundin

21. 02. 2019 18:30
Naja,

ich hab das Gefühl, du willst dich ein wenig "reinwaschen", dein schlechtes Gewissen irgendwo abladen?

Du schreibst so als ob sie die alleinige Verantwortung für das Gelingen oder Scheitern eurer Beziehung hatte.

"14 Tage nachdem ich sie kennenlernte zog sie übrigens bei mir ein.
Wir hatte in der ganzen Zeit vll 10x Sex und im letzen Jahr überhaupt nicht mehr. Sie wollte zwar, ich jedoch nicht. Habe auch nie gewusst wieso und weshalb und habe die Erklärung dafür immer bei mir gesucht.
Rückblickend betrachtet weiß ich nun dass mich einfach diese Stimmungsschwankungen total abgeturnt haben und ihr starker Kinderwunsch meinem schlechten Gefühl in der Bez. entgegenstand."


Ich schätze normalerweise ist das eine gemeinsame Entscheidung, wenn der Eine beim Anderen einzieht?
Und ein Jahr lang keinen Sex und du hast dein Unbehagen nie mitgeteilt oder erklärt warum du keine Lust hast?
Kommt mir nicht sehr "offen" und fair vor.

Oder mit ihr drüber gesprochen, dass dich ihr Kinderwunsch iritiert bzw. an eurer Beziehung grundsätzlich Zweifel aufkommen lässt aufgrund ihrer Stimmungsschwankungen? Dass sie psychisch krank ist hast du ja gewusst?

Ich versteh auch deine Frage nicht wirklich, was hast du ihr denn gesagt, als du dich getrennt hast von ihr vor drei Tagen? Irgendeinen Grund musst du doch angegeben haben?

Ich seh das so, dass du oder ihr beide eine Beziehung hattet, die nicht "geklappt" hat und der es an der Kommunikation und Ehrlichkeit von beiden Seiten wohl ziemlich gehappert hat.
Ihr habt es in den Sand gesetzt alle beide wenn schon.
Und du scheinst ein Problem damit zu haben deinen Teil des "Versagens" anzunehmen und suchst jetzt die Begründung, auch bei ihrer Krankheit um dich besser zu fühlen.

Man trennt sich meist nicht aus heiterem Himmel. Ihre Stimmungsschwankungen und für dich nicht passender Kinderwunsch müssen doch schon mal Thema gewesen sein? Was ist da so schwer, zu sagen ich kann da nicht mit umgehen? Es passt doch nicht bzw. wenn mir die Person am Herzen liegt, zu überlegen wie man damit besser umgehen kann.
Aber das "nur" auf die Bipolare Störung zu reduzieren und zu sagen,
blöd dass du mir verschwiegen hast du bist Bipolar, dann will ich nicht, scheint mir nicht ehrlich und klammert deine Anteile zu sehr aus und schiebt die alleinige "Schuld" der Krankheit zu bzw. ihr, weil sie sie nun mal hat.

Prinzipiell zwar gut so, scheint eh nicht gerade die Traumbeziehung gewesen zu sein.

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Zu sagen was ist, bleibt die revolutionärste Tat.

Rosa Luxemburg
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Trennung von Bipolarer Freundin

Co-Betroffener 1895 20. 02. 2019 23:29

Re: Trennung von Bipolarer Freundin

garnele 566 21. 02. 2019 07:31

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Brickman 524 21. 02. 2019 16:07

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Co-Betroffener 419 21. 02. 2019 17:18

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Brickman 375 21. 02. 2019 17:46

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kinswoman 406 21. 02. 2019 18:30

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Co-Betroffener 444 21. 02. 2019 18:41

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Friday 420 22. 02. 2019 09:46

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Medihirn 197 21. 04. 2019 10:59

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Lara81 179 21. 04. 2019 12:28

Akzeptanz

dry 175 21. 04. 2019 12:50

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Medihirn 200 21. 04. 2019 13:10

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A20213 384 22. 04. 2019 09:48

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blackandwhite 271 27. 02. 2019 23:19

Re: Trennung von Bipolarer Freundin

CptBlack 398 28. 02. 2019 02:29

Ehrlichkeit

Lara81 222 20. 04. 2019 13:30



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