Ich bin ja hier schon lange in der Bipolar-Selbsthilfe aktiv. Und leider gab es in diesen letzten über 2 Jahrzehnten einige Suizide.
Ich kann deine Meinung, dass Suizid aufgrund emotionaler Schieflagen feige ist, nicht folgen.
In Depressionen sind die Emotionen eben so, dass man meint, es geht nie vorbei. Das trifft selbst sehr erfahrene und selbsreflektierte Menschen. Die Depression ist - je nach Schweregrad - eine schwere Erkrankung, die leider auch tödlich enden kann.
Wenn für mich ein Suizid als feige eingestuft werden sollte, dann betrifft es Menschen, die dadurch einer gerechten Strafe entgehen wollen (z. B. Hitler und Co.)
Und (rezidivierende) Depressionen heilen auch nicht unbedingt folgenlos ab. Da kannst du gerne mal recherchieren nach Residualsymptomen (Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Minderbelastbarkeit, schnelle Erschöpfung, innere Unruhe, u. v. a. m.)
Alles Gute
Friday
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Nicht alles, was schwankt, ist bipolar.
Hätte ich die Kraft nichts zu tun, ich täte nichts.
Man muss sich von sich selbst nicht alles gefallen lassen.