Ich glaube nicht, dass bipolare Menschen häufiger zu Religiosität neigen als Menschen ohne psychische Erkrankung. Wenn dann nur kurzfristig, weil sie vielleicht in Manien und Psychosen und vielleicht auch aus Verzweiflung in Depressionen dahin tendieren, es aber grds. nicht ihrem eigenen Ich entspricht.
Ich bin kein Atheist und würde mich selbst eher als Agnostiker.
In schweren Depressionen dachte ich manchmal, dass es doch tröstlich sein könnte, wenn ich einen überzeugten Glauben hätte. Aber den habe ich nicht. Das kann man auch nicht erzwingen.
Meine Psychosen drehten sich nie um Religionen. Aber ich kenne einige, die sich in diesen Zuständen einbildeten Gott oder Jesus zu sein.
Ich habe jetzt mal bei Google eingegeben "wieso drehen sich psychosen einbildung gott oder jesus zu sein". Die Antworten der KI hierzu sind interessant und nachvollziehbar.
Alles Gute
Friday
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Nicht alles, was schwankt, ist bipolar.
Hätte ich die Kraft nichts zu tun, ich täte nichts.
Man muss sich von sich selbst nicht alles gefallen lassen.