Flintstone schrieb:
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> Und
> ich finde man darf nicht vergessen, dass
> der Mann durch seine Arbeit ihr ermöglicht hat,
> nicht zu arbeiten. Jetzt mal ganz unabhängig
> von Möglichkeiten und Erkrankungen.
Zu deinen anderen total einseitigen Betrachtungen schreib ich nix,
aber das ist so ein typischer Blödsinn, das mir die Finger jucken:
Der Mann hat ihr ermöglicht, nicht zu arbeiten ? Oder hat sie
ihrem Mann ermöglicht, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren ?
Mal davon abgesehen, das gar nicht klar ist, ob sie überhaupt
"nicht arbeiten" wollte. 3 Kinder haben ist definitiv auch eine Menge
Arbeit, die schon gesunden alles abfordern, das mit einer psychischen
Erkrankung sicher nicht einfacher ist.
Dieses ganze Blabla hier in diesem Zweig ist fernab der Realität, es
sagt viel mehr über die hier "antwortenden" aus als über das tatsächlich
zu lösende Problem von LadyBug. Eins ist klar, da läuft einiges schief in
der Beziehung. Und meine Lebenserfahrung sagt, das es immer BEIDE
sind, an denen es hapert, diese Schieflage zu korrigieren. Man kann sogar
mit solchen "Schieflagen" prima ein Leben verbringen. Oder eben schauen,
ob BEIDE Interesse und Möglichkeiten sehen, wieder ins Lot zu kommen.
Oder eben die Beziehung beenden. Alles erfordert völlig andere Vorgehensweisen
und völlig andere Konsequenzen.
Das die Kinder dabei die "gearschten" sind, ist leider immer so. Und ein
Stück weit auch natürlich, denn kein Mensch, ob er nu Vater oder Mutter
ist, ist ein unfehlbares Wesen. Dieser Anspruch, das Menschen (erst recht, wenn
sie Mutter/Vater sind) automatisch zu perfekten Menschen werden, ist eine Wurzel
allen Übels und derart unrealistisch, das ich mich immer wieder wundere,
wieso sowas nicht als psychotische Vorstellung gilt.
lg
zuma
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Wenn dich der Mut verlässt, gehste halt alleine weiter.
Und wenn du deinem Gefühl folgst, nimm deinen Verstand mit.
Wenn du nicht weißt, wohin du willst, ist es egal, welchen Weg du nimmst.
Wissen nutzt nur wenn man es anwendet.
Vielleicht wird alles vielleichter