Flintstone schrieb:
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> Liebe ladybug,
>
> Vielleicht liegt da der Denkfehler. Du schreibst
> du hast deinen Mann 16 Jahre unterstützt.
> Wenn man Kinder bekommt, dann sind BEIDE Partner
> VERANTWORTLICH für die Kinder,
> und das mindestens so lange bis das jüngste Kind
> auf eigenen Beinen steht.
Ja, Flint, genau "BEIDE". 50/50 wie sie schreibt.
> Das ist mit 9 Jahren nicht der Fall.
Das hieße, Paare dürften sich nicht trennen vor die Kinder erwachsen sind??? In welchem Kulturkreis bewegst du dich?
Dass die Eltern sich streiten und zuhause kein Frieden herrscht ist dann aber gut für Kinder?
Auf biegen und brechen quasi?
Hältst
du das noch lange durch? Meinst du DEINE wirklich kleinen Kinder spüren das nicht?
> Es ist absolut nachvollziehbar, dass man mit einer
> psychischen Erkrankung nicht das stemmen
> kann, was die meisten Frauen in deiner Situation
> leisten müssen (TZ oder VZ Arbeit + Versorgung
> der Kinder zusammen mit dem Partner oder in
> manchen Fällen auch alleine)). Da du nicht
> arbeitest und dein Partner sich morgens und abends
> ab 8 um die Kinder
> kümmert, musst du das ja auch nicht.
Muss sie nicht, oder kann sie nicht? Merkst du eigentlich was du hier von dir gibst?
Und das stört dich offensichtlich? Dass er das Geld bringt und dann nicht wie ein Pascha verwöhnt wird? Sie er"bringt" so lange er arbeitet ja auch eine Leistung, in dem sie da ist für die Kinder. Zählt ja in der Regel nicht, nicht mal bei denen, wie man sieht, die diese "Leistung"
auch erbringen.
Was ist das? Neid auf jemand der krank ist?
> Dass man sich als Mutter nicht selbst vergessen
> sollte und man eine bessere Mutter ist, wenn es
> einem
> selbst gut geht, da stimme ich dir zu.
Soso um dann so fortzufahren?
> Allerdings nicht, wenn das auf Kosten des Partners
> geht, mit dem man gemeinsam für die Kinder
> verantwortlich
> ist.
Aha, dann "darf" man nicht krank sein und ist die einzige Alternative? Das ist dann wohl DEIN Denkfehler.
Nach dem Motto "du darfst erst krank/schwach werden, wenn deine Kinder auf eigenen Füßen stehen?
Das dauert aber, dass kann ich dir sagen.
> Was passiert denn mit euren Kindern wenn dein
> Partner jetzt am gleichen Punkt wie du angekommen
> ist
> und beschließt, dass seine Leistung der letzten
> 16 Jahre ausreicht und er jetzt mal an sich denken
> muss?
> Wer kümmert sich dann? Pflegeeltern?
> Wie kommt man denn auf die Idee dass ein
> „gesunder“ Partner unendlich belastbar ist?
Und wieder überträgst du deinen Frust auf dir unbekannte Leute. Niemand hat geschrieben gesunde Partner sind unendlich belastbar.
> Dein Mann ist auch
> nur ein Mensch, der irgendwann seine
> Belastungsgrenze erreicht.
Dann muss auch der Mann von Lady bug etwas an den Umständen ändern, sich Hilfe einkaufen, weniger arbeiten.
Mit weniger Geld aber mehr Zeit auskommen?
Die können das Haus zu Geld machen, eine Nanny bezahlen, weiß der Geier.
Es gibt Ganztagesbetreuung, Ferienbetreuung etc..mit 9 braucht man seine Eltern nicht mehr so zeitintensiv wie es Kleinkinder tun.
Es geht IHM womöglich auch besser, wenn er sie nicht mehr um sich rum hat und mit seinen Kindern, seine Art den Alltag zu leben, praktizieren kann?
Alle werden einen Preis dafür zahlen müssen und einen Weg finden müssen wie sie ihr Leben neu organisieren.
Damit es
allen besser geht.
> In diesem Forum hier wird ganz viel Verständnis
> für Betroffene eingefordert, von Verständnis
> für durch die Erkrankung
> mehrfach belastete Angehörige lese ich hier nur
> ganz selten. Da kommen dann so Sätze wie „Der
> Betroffene hat
> keine Wahl, er bleibt chronisch krank und kann
> nichts dafür. Der Angehörige kann ja jederzeit
> gehen, er hat die Wahl.“
> Wie diese Wahl dann für deinen Mann aussieht, der
> Alleinverdiener ist, vor und nach seiner Arbeit
> die Kinder alleine
> betreuen muss und jetzt noch dich auszahlen muss,
> das weiß ich nicht. So wie du das beschrieben
> hast ist er dann
> auch noch jede 2. Woche komplett alleine
> verantwortlich weil du dann nicht da bist. Von so
> einem „Wechselmodell“
> habe ich tatsächlich noch nie gehört.
Ich hab davon schon öfter gehört, kurz, er wäre jede zweite Woche ein Alleinerziehender Vater.
Solls geben?
Wirkt sich wie geschrieben im anderen Beitrag u.A. auf den Unterhalt aus, ist aber nicht mehr selten.
Aber du differenzierst ja mal wieder eh gar nicht. Du überträgst deinen Frust und deine Zweifel an psychischen Krankheiten und was manchmal damit geht und manchmal nicht, auf diesen Fall.
Lady bugs Mann ist dein "Stellvertreter", obwohl du noch nicht mal mit einem Bipolaren zusammenlebst, also wenig Einblick auf die Schwere der Erkrankung hast. Und sowieso das Forum blöd ist zu Angehörigen.(Wo ich dir teilweise recht gebe, aber nicht so pauschal wie du das siehst).
Du traust ihm und den Kindern wenig zu und dem Alter der Kinder schenkst du wenig realistische Beachtung.
Vorstellen kann Lady bug sich viel, was dann geht, entscheidet der Familienrichter. Und das sollte der Einzige sein der "richtet".
Das ist auch nicht schön und nicht einfach und wird einige Abstriche mit sich bringen, aber in so einer Kack-Beziehung weiter zu leben und sich wie du in Foren an anderen abzuarbeiten, zu verurteilen und anzuklagen wo es nichts anzuklagen gibt, macht auch niemand zu einer "besseren" Mutter/Frau.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.07.24 21:59.