Danke, FLYHIGH.
Am Ende ist es eigentlich die Bipolare Störung, wie bei sovielen anderen hier auch, die für sovieles die Verantwortung trägt. Nicht für alles, es ist nicht so das ich keine Fehler gemacht habe.
Die Bipolare Störung ist es, warum ich versuche und versucht habe, all das Leid zu unterdrücken, mit Drogen und noch viel mehr Drogen. Das es aufhört im Kopf. Das man sich mal wieder gut fühlt. Aber jedes Mal, wenn man es tut, die Toleranz steigt und man bezahlt ein wenig mehr als beim letzten Mal. Bis man den Punkt erreicht, an dem man den Preis nicht mehr bezahlen kann.
Es war ein wenig bizarr in der letzten Zeit, ich denke, es ist wie wenn jemand mit einem Schiff untergeht - man klammert sich an alles das einem über Wasser hält.
Ich habe soviele alte Freunde von damals, als ich noch eher menschlich war, ausgegraben. Selbst mit einer Freundin mit der ich 20 Jahre lang nicht mehr gesprochen habe, habe ich wieder Kontakt gehabt.
Man klammert sich an alles, man will das Rad der Zeit zurückdrehen, man will zurückgehen in die Vergangenheit. Aber es geht nicht. Es ist vorbei. Was passiert ist, ist passiert.
Ich bin schon so lange wach, konnte nur 1-2 Stunden schlafen trotz all den Medis und Drogen.
Vielleicht noch eine Runde mit dem Hund und dann nochmal hinlegen.